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10th Jan 2017


Es sieht so aus, als ob die 3D-Drucktechnologie die Fertigungsindustrie revolutionieren und ein neues Zeitalter der Effizienz einläuten könnte.

Eine deutliche Senkung der Preise für 3D-Drucker und das nötige Zubehör ermöglicht nun auch vielen kleineren Unternehmen den Zugang zu dieser Technologie, die sich bislang nur finanzstarke Großunternehmen leisten konnten. 2014 prognostizierte der Wohlers Report einen Umsatzanstieg von $3,07 Milliarden in 2013 auf $12,8 Milliarden US-Dollar in 2018 (laut dem diesjährigen Bericht wurde in 2015 bereits die $5-Milliarden-Marke überschritten).

Kosteneinsparungen

Die ursprünglich für Prototyping und Designprojekte vorgesehene Technologie erlaubt inzwischen die Produktion strukturell sicherer Teile durch additive Fertigung. Unternehmen können somit den 3D-Druck für weitaus mehr als nur Designzwecke nutzen und dabei auch noch von drastischen Kosteneinsparungen profitieren.

Chefdesigner Paul Doe des Design- und Entwicklungsberaters für den Motorsport Prodrive erklärte gegenüber Computer Weekly.com: „Wir sind in der Lage, Formen zu bauen, die mit Spritzguss oder Schmiedeverfahren einfach nicht möglich sind – Teile, die sich ausschließlich mit Hilfe der additiven Fertigung herstellen lassen. So können wir einerseits Fixkosten vermeiden, andererseits fällt keine Lagerhaltung an, da wir Teile auf Anfrage produzieren können.“ Bei einem einzigen Autoprojekt konnten dank 3D-Druck Kosteneinsparungen von 80.000 Pfund Sterling erzielt werden.

Vor allem spezialisiertere Branchen profitieren durch eine schnellere Produktion. Wo komplizierte Einzelteile vormals Vorlaufzeiten von mehreren Wochen oder gar Monaten erforderten, können diese Teile nun im eigenen Haus innerhalb nur weniger Stunden produziert werden.

Accuride nutzt 3D-Druck für die Produktentwicklung

Für die Konstrukteure von Accuride hat der 3D-Druck enorme Veränderungen bei der Produktentwicklung mit sich gebracht. Dank der relativ geringen Kosten zum Herstellen eines Prototyps können sie nun experimentieren und ihre Ideen testen, bevor Sie sich für ein endgültiges Design entscheiden. Dies wirkt sich zudem positiv auf das Endprodukt aus und bringt darüber hinaus auch für den Kunden Vorteile, da dieser die bestmögliche Lösung erhält.

Neue Möglichkeiten mit neuen Materialien

Neue Filamente erhöhen kontinuierlich die Einsatzmöglichkeiten der additiven Fertigung und dank der jüngsten Entwicklungen können nun bereits günstigere 3D-Drucker Metallmodelle herstellen.
Metallfilamente mit Kunststoff bieten spannende Möglichkeiten für kleinere Unternehmen. Messing- und Kupferfilamente sind bereits verfügbar und in Zukunft wird es wohl bald auch möglich sein, Nickel-, Keramik- und sogar Glasmodelle im 3D-Druckverfahren herzustellen.

Unlängst meldete 3M ein Patent für eine neue Art der 3D-Drucktechnologie an, die zur Herstellung von Kunststoffen auf Fluorchlorkohlenwasserstoffbasis (auch Fluorpolymere genannt) führen könnte, welche in nahezu allem zum Einsatz kommen, von der Luft- und Raumfahrttechnologie über die Rüstungsindustrie bis hin zu antihaftbeschichteten Kochflächen.

Die Zukunft der Fertigungsindustrie

Bei der Herstellung kleiner Stückzahlen hat die additive Fertigung bereits Einzug gehalten. In Märkten mit hohen Fertigungsvolumen und regelmäßiger Produktion steht der Durchbruch jedoch noch aus. Erfolgreich eingesetzt wird die neue Technologie zum Beispiel bei der Herstellung von Baugruppen, Werkzeugen oder Spannvorrichtungen, wo Unternehmen von enormen Kosteneinsparungen und stark verkürzten Vorlaufzeiten profitieren.

Einige führende Unternehmen stehen der neuen 3D-Drucktechnologie durchaus aufgeschlossen gegenüber. So setzen Bauunternehmen die additive Fertigung für die Herstellung modularer Komponenten und gar Inspektions- und Überwachungsdrohnen ein. Größe war bislang ein limitierender Faktor. Nun aber hat Stratasys ein Gerät vorgestellt, das auf einer vertikalen Ebene druckt, was laut Aussagen des Unternehmens eine praktisch unbegrenzte Bauteilgröße zulässt.

Unternehmen und Fertigungswerke weltweit heben die additive Fertigung auf die nächste Stufe. Die „Factory 2050“ der Universität Sheffield wurde mit dem Ziel errichtet, hochwertige Fertigungsprozesse mit kurzen Zyklus- sowie geringen Ausfallzeiten zu entwickeln.

2050 sowie ähnliche Einrichtungen profitieren darüber hinaus auch von neuen Standards, welche Wachstum in der Industrie fördern und auch überhaupt erst ermöglichen. Vor kurzem erst hat ASTM International die chemischen und mechanischen Anforderungen für den 3D-Druck von rostfreien Stahllegierungen beschrieben.

Es ist interessant zu beobachten, wie große OEMs, insbesondere in der Automobilbranche, die Führung hinsichtlich Experimentieren und Investieren in diese neue Technologie übernehmen.

Das 3D-Druck-Startup Carbon konnte GE, BMW und Nikon als strategische Investoren gewinnen. Im Rahmen dieser Kooperation hat BMW inzwischen bereits rund 10.000 Teile mit Carbon-Geräten produziert, vor allem für seine Minis in Deutschland.

Peugeot plant eine Partnerschaft mit Divergent 3D, einem US-amerikanischen Unternehmen, das im letzten Jahr sein „Supercar“ präsentierte, ein Fahrzeug, dessen Teile gänzlich mit 3D-Druckern hergestellt wurden. Der französische Autohersteller verkündete, dass er mit der Divergent Technologie zunächst einmal Prototypen herstellen wolle, um dann später zu erforschen, wie man die neue Technologie auch auf die reguläre Produktion übertragen könne.

Honda hat für die Herstellung der Außenseite seines kleinen Elektroautos MC-B einen 3D-Drucker verwendet und bei Ford sieht man eine der unmittelbaren Anwendungsmöglichkeiten derzeit im Bereich der Werkzeugbauten.

Kann die additive Fertigung in einer von Vordenkern bestimmten Industrie, in welcher nur der Himmel die Grenze ist, Fertigungsprozesse, so wie wir sie kennen, verdrängen und ersetzen? Im Moment scheint dies aufgrund der Dauer, die das Drucken eines jeden Teils benötigt, eher unwahrscheinlich. Doch angesichts der enormen Geschwindigkeit, mit der Entwicklungen hier voranschreiten, können wir das Potenzial dieser Technologie nicht völlig von der Hand weisen.


Weitere Informationen von Nikkei Technolog, EPPM, Financial Times

Photo credit:<a href='http://www.freepik.com/free-photo/printing-a-red-car_870374.htm'>Designed by Freepik</a>


5th Dec 2016


Tablets werden immer leistungsstärker, Fernseher bieten immer mehr Funktionalitäten und mit unseren Handys können wir auf eine schier ungeheuere Vielzahl von Apps zugreifen.

In einer Welt, in der ein Smartphone den einfachsten Weg zur Kommunikation mit einem Zielmarkt darstellt und man alles ganz bequem von zu Hause aus und in HD-Qualität betrachten kann, ist das Design von Verkaufsräumen wichtiger denn je.

Die Anzahl der Verbraucher, die e-Commerce-Seiten besuchen, um dort die von ihnen gesuchten Produkte einzukaufen, ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Dies stellt eine zusätzliche Konkurrenz für herkömmliche Ladengeschäfte dar, die darum bemüht sind, Kunden in ihre Läden zu locken und zum Einkaufen zu animieren.

Worum geht es?

Die Gestaltung eines Schaufensters oder von Verkaufsräumen kann Verbraucher auf eine Art und Weise ansprechen, wie es kein Smartphone vermag – mit einer persönlichen Note und einem positiven Einkaufserlebnis. Es geht nicht mehr nur einfach um den Verkauf von Produkten – es geht darum, den Verbraucher neugierig zu machen und zu informieren.


Von Werbung über Layout und Beleuchtung bis hin zur Einrichtung kann Retail Design unzählige Formen annehmen, von denen jedoch jede einen wichtigen Aspekt darstellt, um den Verbraucher auf sich aufmerksam zu machen, damit er letztendlich das Produkt kauft.

Warum ist dies wichtig?

Retail Design stellt sozusagen eine „erweiterte“ Marketing-Möglichkeit dar. Das Design ist nicht nur dazu da, den Verbraucher zum Kauf zu bewegen, sondern es stellt eine Gelegenheit dar, die Marke zu verkaufen und dem Verbraucher ein Erlebnis zu bieten, das seinen Erwartungen entspricht.

Im Durchschnitt dauert es etwa 8 Sekunden, an einem Geschäft vorbei zu gehen, wobei gerade einmal 4 Sekunden bleiben, um die Aufmerksamkeit des Verbrauchers zu gewinnen und ihn so dazu zu bewegen, den Laden zu betreten. Relevanz ist ein entscheidender Faktor für effektives Retail Design. Das Design muss den Verbraucher ansprechen – es muss seine Wünsche widerspiegeln. Wenn das Design erfolgreich ist, dann bekommt die Marke eine Möglichkeit, ihre „Geschichte zu erzählen“ und eine klare, deutliche Botschaft zu vermitteln.

Laut einer Umfrage von Harris Interactive, wären 86% der Erwachsenen bereit, für ein besseres Kundenerlebnis mehr zu bezahlen. Kundenservice sollte jedoch mehr als nur eine freundliche Begrüßung an der Eingangstür sein. Gibt man das emotionale Erlebnis dazu, das gut gestaltete Verkaufsräume mit sich bringen, und schon gehen Sie eine für beiderseits vorteilhafte Beziehung mit dem Kunden ein.

Es geht jedoch nicht nur darum, das Interesse des Verbrauchers zu wecken – gutes Retail Design erhöht nachweislich eine langfristige Personalbindung sowie Produktivität am Arbeitsplatz.
Ladengeschäfte spielen zudem eine wichtige Rolle in unserer sozialen Infrastruktur. Einst pulsierende Einkaufsstraßen waren vormals ein Zentrum sozialer Interaktion, die jedoch verloren geht, wenn immer weniger Verbraucher dort einkaufen gehen und stattdessen online shoppen.

Christian Davies, Executive Creative Director Americas at Fitch, sagt: „Die Welt des experimentellen Design stand noch nie vor einer größeren Herausforderung, hatte dabei aber auch noch nie größere Möglichkeiten.“

Wer zeichnet sich durch kreatives und innovatives Retail Design aus?

IKEA nimmt hinsichtlich der Gestaltung seiner Verkaufsflächen eine einzigartige Position ein. Der Anbieter günstiger Möbel und Einrichtungsaccessoires legt seine Läden in Form eines Labyrinths an. Kunden verbringen somit viel Zeit im Laden und lassen sich dadurch eher zu einem Spontankauf hinreißen, da sie in dieser One-Stop-Umgebung nicht zu einem Produkt zurück gehen wollen, was wiederum dazu beiträgt, dass sie Kaufentscheidungen eher aus dem Bauch heraus treffen als normalerweise.

Dieses Modell brachte IKEA 2014 einen Anstieg seines Nettogewinns um 5,5% ein und im darauf folgenden Jahr erzielt das schwedische Einrichtungshaus einen weltweiten Gewinn in Höhe von € 2,5 Mrd.

Für ein weiteres Beispiel für „relevantes Design“ braucht man nur einen Blick in die Apple Stores zu werfen. Die Einfachheit des Designs mit klaren Linien, neutralen Farben und Freiflächen spiegeln das Aussehen und die Funktionalität der Produkte wieder. Umweltfaktoren sind ein wichtiger Teil des Designprozesses, indem sie die Umgebung zum Schaffen einer einheitlichen Botschaft durch ihre Marke mit einbeziehen.

Angesichts der Tatsache, dass ein ständig wachsender Online-Einzelhandel einst pulsierenden und geschäftigen Einkaufsstraßen zunehmend zu schaffen macht, ist es für Einzelhändler wichtiger denn je, ein starkes und inspirierendes Design zu entwickeln, dass die Verbraucher in ihre Läden lockt und zum Einkaufen animiert.

Helle Kinning

Ändern interaktive und vernetzte Küchengeräte unser Leben?

Author: Helle Kinning, Marketing and distribution support specialist


3rd Nov 2016


Angesichts der rasanten Entwicklungen in der Küchentechnik sowie den damit einhergehenden revolutionären Geräten ändert sich auch die Art und Weise, wie moderne Familien heutzutage kochen.

Diese neuen Geräte besitzen die Fähigkeit, miteinander zu kommunizieren, und können auch mit anderen Geräten mit Smart-Technologie interagieren. Doch hat dies negative Auswirkungen darauf, wie wir Speisen zu Hause zubereiten und zu uns nehmen?

Was hat sich verändert?

Smart-Technologie hat in den vergangenen drei Jahren immer stärker Einzug in unsere Küchen gehalten. Eine echte Innovation für den Verbraucher war hierbei sicherlich Samsungs Family Hub Kühlschrank, der sich vor allem durch einen WiFi-fähigen Touchscreen und Innenraumkameras auszeichnet, die zeigen, welche Lebensmittel vorhanden sind, um diese Informationen dann mit einem kompatiblen Smartphone zu synchronisieren.

Auch Backöfen, Grills und Bratpfannen werden zunehmend „intelligenter“ und können inzwischen anhand von Gewicht und Dichte feststellen, wann die mit ihnen zubereiteten Speisen fertig sind. Nimmt man Bluetooth-fähiges Besteck, das Ihnen dabei hilft, abzunehmen, indem es Sie darauf hinweist, wenn Sie zu schnell essen, sowie Geräte, die aufgrund Ihres Fingerabdrucks wissen, welches Getränk Sie wünschen, so hat man die Küche der Zukunft schon heute vor Augen.

Ist diese Technologie nützlich?

Diese neue Ära der vernetzten Küche erlaubt die Kontrolle über Küchengeräte mithilfe „intelligenter“ Smartgeräte, unabhängig davon, ob Sie zu Hause, in der Arbeit oder im Supermarkt sind. Diese Geräte sind in der Lage, zu bestimmen, wann etwas fertigt gekocht ist, und können sich sogar selbst reinigen, was für eine Generation, für die Zeit immer kostbarer wird, eine beträchtliche Erleichterung darstellt.

Die durchschnittliche Verweildauer in der Küche hat sich in den letzten dreißig Jahren halbiert und weitere technologische Entwicklungen werden diese Zeit noch weiter verringern. Die Interaktion zwischen verschiedenen Geräten ist heutzutage so weit fortgeschritten, dass Ihr intelligentes Fitnessarmband Ihre Kaffeemaschine einschalten kann, sobald es registriert, dass Sie wach sind. Unsere Küchen sind heute in der Lage, eine nahtlose Integration mit unseren persönlichen Smartgeräten einzugehen und so Kochen zu einem einfachen Erlebnis für jedermann zu machen.

Minimale menschliche Interaktion bedeutet minimalen Aufwand. Ist unser zunehmendes Vertrauen auf diese Technologie eine gute Sache? Wir brauchen uns keine Gedanken mehr darüber zu machen, wie unsere Mahlzeiten zubereitet werden. Es ist nicht mehr nötig, einkaufen zu gehen. Und unsere Haushaltsgeräte geben uns jetzt Anweisungen, was wir zu tun haben. Angesichts dieser Entwicklungen stellt sich die Frage: „Inwieweit sind wir bereit, unseren Geräten die Kontrolle zu überlassen?“

Intelligente Backöfen – was ist das?

Viele führende Hersteller, wie Electrolux, Bosch und Whirlpool, bieten jetzt Pyrolyse- und Dampfgaröfen an, mit denen das Zubereiten von Speisen und die Reinigung des Geräts zum Kinderspiel wird.

Die Pyrolyse-Technik macht das oft mühsame Reinigen des Ofens überflüssig und ein Dampfgarofen liefert stets gesünder und perfekt zubereitete Mahlzeiten.

Aktiviert man bei einem Pyrolyse-Backofen die Selbstreinigungsfunktion, wird der Garraum unter Ausschluss von Sauerstoff bis auf 500°C erhitzt. Fett und Essensreste zerfallen durch die Hitze zu Asche, sodass man sie einfach herauswischen kann. Integrierte selbstverriegelnde Türen stellen dabei sicher, dass während des Reinigungsvorgangs keine Gefahr durch die hohe Temperatur besteht. Solch ein Reinigungszyklus kann in weniger als 90 Minuten durchgeführt werden.

Dampfgaröfen verwenden Wasserdampf, um Speisen zu garen. Da so beim Zubereiten der Speisen kein Öl verwendet wird, sinkt der Fettgehalt deutlich, was wiederum einer gesünderen Ernährung zuträglich ist. Integrierte Smart-Technologie informiert Sie, sobald Ihr Huhn perfekt gebraten ist und sorgt dafür, dass Ihre Speisen nie anbrennen und immer perfekt zubereitet sind.

Technologische Fortschritte werden auch weiterhin unser Leben zu Hause verändern. Mithilfe von Smartphones sind wir heute in der Lage, bequem mit unseren Haushaltsgeräten zu kommunizieren und so den Stress und die Hektik, die Kochen mit sich bringen kann, deutlich zu reduzieren.

Doch nicht jedermann hält Kochen für mühselige Plackerei. Begeisterte Köche legen unter Umständen großen Wert auf den kreativen Prozess und die Liebe zum Detail, die das Kochen mit sich bringt, und lassen sich von Smart-Technologie nicht im Geringsten beeindrucken.

Für Menschen, deren Zeit begrenzt ist, bieten diese neuen Lösungen jedoch eine gute Möglichkeit, das Zubereiten von Speisen zu Hause mit ihrem geschäftigen Lebensstil zu vereinen.

Es wird interessant sein, zu sehen, inwieweit Technologie in die Küche Einzug hält und inwieweit der Verbraucher diese Technologie annehmen wird.

Sue Witkowski

Mehr Filme bitte – die Verwendung von Produktanimationen im Internet

Author: Sue Witkowski, Marketing services manager


3rd Oct 2016


Wir haben festgestellt, dass immer mehr Menschen lieber einen Film dazu ansehen, wie unsere Produkte funktionieren.

Es ist viel einfacher, einige der technischen Elemente und Funktionen von Teleskop- und Linearführungen zu verstehen, wenn diese anschaulich „vorgeführt“ werden.

Deshalb setzen wir zunehmend Produktanimationen ein, um die Funktionsweise von Schienen zu demonstrieren und unseren Kunden dabei zu helfen, die richtige Teleskop- oder Linearführung für Ihre Anwendung auszuwählen.

Darüber hinaus verwenden wir die Videoclips auch für die Schulung unserer Vertriebspartner, welche sie wiederum auf ihren eigenen Webseiten zur Unterstützung ihrer Kunden verwenden.

YouTube-Kanal von Accuride International

Der Accuride YouTube Channel wurde bereits vor einigen Jahren mit selbstgedrehten „Anleitungs“-Videos gestartet. Diese ersetzen wir nun allmählich mit hochwertigeren 3D-Animationen.

Produktanimationen sind inzwischen unser bevorzugtes Präsentationsmedium, da dieses Format weitaus mehr kann als nur das Produkt zu zeigen. Wir konnten unsere 3D-CAD-Zeichnungen (erhältlich über unsere Webseite) als Grundlage für Filme verwenden, die dem Zuschauer die Arbeitsweise und Funktionen unserer Produkte wirklich veranschaulichen.

Warum verwenden wir Animationen?

In Worten zu erklären, wie man eine Schiene mithilfe eines Schnelltrennhebels aus- und dann wieder einbaut, ist nahezu unmöglich. Selbst Zeichnungen und Fotografien sind hierbei nicht aussagekräftig genug. Seit jedoch die Möglichkeit besteht, die Schiene am Bildschirm zu drehen und die beweglichen Teile anschaulich darzustellen, hatten wir keine Kundenanfragen mehr hinsichtlich einer Erläuterung der Schnelltrennfunktion.

Einige der Filme zeigen die Schienen in typischen Anwendungen. Dies hilft beim Veranschaulichen der unzähligen Möglichkeiten, wie sich Teleskop- oder Linearschienen einsetzen lassen.

Accuride baut inzwischen voll und ganz auf dieses Medium und wird in den kommenden Jahren viele weitere Filme produzieren. Abonnieren Sie hier, um benachrichtigt zu werden, sobald unserem YouTube-Channel neue Videos hinzugefügt werden.

Vorschläge für neue Videos schicken Sie bitte per E-Mail an marketingeurope@accuride.com.

Sue Witkowski

Fahrerlose Autos: Auswirkungen auf Design und Fahrer

Author: Sue Witkowski, Marketing services manager


19th Jul 2016


Fahrerlose Autos sind heutzutage nicht mehr nur Zukunftsmusik. Während Firmen wie Mercedes, Bentley und Tesla ihre neuen Fahrzeugkonzepte der Öffentlichkeit präsentieren, verändert sich das Fahrzeugdesign in rasantem Tempo.

Eine Business-Lösung

Es sind nicht mehr nur Autohersteller, die sich mit dem Thema autonome Fahrzeuge auseinandersetzen. Auch Unternehmen wie Google und Uber setzen inzwischen auf diese Technologie, um Ihr Angebot zu erweitern.

Der Fahrdienst Uber steht derzeit vor dem Problem, nicht genügend Fahrer zu finden, um mit der enormen Nachfrage Schritt halten zu können. Autonome Fahrzeugen lösen dabei nicht nur dieses Problem, sondern eröffnen zudem auch die Möglichkeit, die Geschäftseffizienz zu steigern.

Die Idee

Im Rahmen seines 100-jährigen Jubiläums stellte BMW sein neues Forschungsfahrzeug Vision 100 vor. Dieses will „eine emotionale Verbindung zwischen Fahrzeug und Fahrer schaffen, in einer Welt, in der selbstfahrende Autos zunehmend die Norm sein werden“.

48% der Befragten äußerten sich dahingehend, dass sie ein Auto nicht kaufen würden, wenn die Technologie zu schwierig zu bedienen wäre. Angesichts dieser Erkenntnis ist es umso wichtiger, diese Beziehung zwischen Fahrer und Fahrzeug zu schaffen.

Im Rahmen der Vorstellung von Concept 26 gab der CEO von Volvo folgendes Statement ab: „Volvo übernimmt volle Haftung, wenn sich eines unserer Fahrzeuge im autonomen Modus befindet.“ Dies zeigt, dass mit dieser neuen Generation von Autos Sicherheit und Zuverlässigkeit in den Mittelpunkt rücken.

Designaspekte

Integriertes Design erweckt diese Konzepte zum Leben, indem es das Beste der Biomimicry mit klassischen Konstruktionsmerkmalen zu einem harmonischen Design vereint. 4D-Druck verleiht dem Design ein responsives Element, um die Struktur lebendig wirken zu lassen. Kombiniert mit geometrischer Symmetrie, innovativen Materialien und von der Natur inspirierten Farbtönen ergibt sich die nächste Generation von nahtlosem Autodesign.

LED-Beleuchtung, die Designaspekten eine dreidimensionale Tiefe verleiht, sowie dreh- und zurückklappbare Sitze sowohl für Fahrer wie Beifahrer sorgen für ein verbessertes Fahrerlebnis. Alle Fahrzeuginsassen, einschließlich des „Fahrers“, können es sich während der Fahrt bequem machen. Als Fahrer haben wir somit mehr „Freizeit“ während der Fahrt.

Viele dieser Konzepte setzen auf verschiedene „Betriebsarten“, um zu bestimmen, welche Elemente des Fahrzeugs zu einem bestimmten Zeitpunkt genutzt werden können. Diese neuen Fahrzeuge nehmen dem Autofahren den Faktor Stress ab, indem sie dem Fahrer beispielsweise erlauben, auf einem Bildschirm einen Film oder die Nachrichten anzuschauen oder den Sitz nach hinten zu klappen, um zu entspannen.

Neue Möglichkeiten

Laut einer Studie des Massachusetts Institute of Technology können selbstfahrende Autos 80% des Straßenverkehrs überflüssig machen und so eine beträchtliche Verbesserung der Verkehrsverhältnisse in Städten bewirken. Zudem würde diese Technologie Menschen mit Sehbehinderung oder körperlichen Beeinträchtigungen, bei denen Autofahren bislang keine Option ist, ein großes Maß an Unabhängigkeit verleihen. Somit können diese autonomen Fahrzeuge nicht nur das Verkehrsaufkommen und die Unfallrate deutlich verringern, sondern auch eine neue Möglichkeit für Unabhängigkeit schaffen.

Es geht voran

Diese Technologie passt sich rasch an. Man geht davon aus, dass das vollständig autonome Fahrzeug, das Passagiere ohne menschliche Interaktion von A nach B bringt, bereits ab 2019 auf unseren Straßen zu sehen sein wird.

Bevor selbstfahrende Autos jedoch für die breite Masse erhältlich sind, gilt es noch einige „Kinderkrankheiten“ auszukurieren. Fahren im Dunkeln sowie schwierige Straßenbedingungen wie Regen, Nebel und Eis stellen diese Technologie noch vor das eine oder andere Probleme, sodass es wohl doch noch einige Zeit dauern wird, bis diese Fahrzeuge den Automobilmarkt erobern.

What.How.When.

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