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Helle Kinning

Design für kleine Wohnräume

Author: Helle Kinning, Marketing and distribution support specialist


3rd Aug 2017


Der stetig wachsende Bedarf an Wohnraum bereitet in ganz Großbritannien zunehmend Sorge. Es wird geschätzt, dass alleine in Großbritannien jedes Jahr über 250.000 Wohnungen benötigt werden, um mit dieser Nachfrage Schritt halten zu können. Wohnungsbauunternehmen stehen deshalb unter hohem Druck, rasch neue Wohnhäuser zu errichten.

Während Wohnraumentwickler nach innovativen Wegen suchen, um diesem Bedarf vor allem in bereits bebauten Stadtgebieten gerecht zu werden, wird „intelligentes Wohnen“ immer beliebter – ein Konzept, um das Wohnen in den eigenen vier Wänden effizienter, kontrollierbarer, wirtschaftlicher, produktiver, integrierter und nachhaltiger zu gestalten. Dieses neue Wohnkonzept bietet den Bewohnern bedeutend weniger Platz als bisherige Neubauten, ist dafür aber sehr anpassungsfähig.

Mikrowohnungen immer beliebter

Es lässt sich ein dramatischer Anstieg beim Bau von Mikrowohnungen beobachten, vor allem dort, wo Baugrund rar und somit teuer ist. Vor fünf Jahren war der Begriff „Mikrowohnung“ noch weitestgehend unbekannt. Heutzutage schießen sie jedoch in so gut wie allen größeren Städten weltweit wie Pilze aus dem Boden.

Der Begriff „Mikrowohnung“ mag zwar neu sein, wird jedoch gerne als moderne Variante des „möblierten Zimmers“ verstanden. Möblierte Zimmer bzw. Studio-Wohnungen bestehen in der Regel aus einem einzigen Raum und sind für Menschen mit niedrigem Einkommen sowie Studenten konzipiert. Der Komfort fällt somit eher einfach aus – jedoch zu einem erschwinglichen Preis.

In Großstädten wie London ist eine Monatsmiete von stolzen 3.000 Pfund für eine sehr einfach ausgestattete Ein-Zimmer-Wohnung in der Innenstadt gang und gäbe. Für Berufseinsteiger, die nicht in einer WG wohnen wollen, besteht die einzige Alternative meist darin, in erschwinglichere Wohngegenden zu ziehen und in die Arbeit zu pendeln. Infolgedessen steigen die Mietpreise entlang dieser Transportkorridore zunehmend an.

In dem Maße, in dem die Immobilienpreise in den Innenstädten ansteigen, gehen auch die Mietpreise in die Höhe. Vermieter und Wohnungsbauunternehmen haben inzwischen das Gewinnpotenzial von kleinen Luxuswohnungen in den Stadtzentren erkannt. Durch innovative Lösungen und Einfallsreichtum können sperrige Möbel sowie andere Einrichtungsgegenstände neu und platzoptimiert gestaltet werden, um Mietern somit eine sehr viel größer wirkende Wohnung zu bieten.

Bieten diese Wohnungen genügend Lebensraum?

Laut dem Bericht Case for Space* der britischen Architektenkammer RIBA sollte bei Neubauten mehr Wert auf Wohnraum und Komfort gelegt werden, anstatt wie bisher alleine auf die Erfüllung von Grundbedürfnissen. Die durchschnittliche Größe einer Neubauwohnung in Großbritannien entspricht derzeit gerade einmal 92% der empfohlenen Mindestgröße.

Zudem wurde festgestellt, dass Neubauten zwei der drei wichtigsten Anforderungen von Hauskäufern nicht erfüllen: ausreichende Innen- und Außenbereiche. Über 48% der Befragten sagten, dass sie nicht genug Platz hätten, um Freunde zu sich nach Hause einzuladen. Diese Wohnungen haben also nicht nur soziale Auswirkungen, sondern auch einen negativen Effekt auf Gesundheit und Bildung.

Diese Zahlen sind repräsentativ für den britischen Wohnungskaufmarkt – die Neubauwohnungen unserer europäischen Nachbarn sind im Vergleich 80% größer als in Großbritannien.

Lösungen zur Wohnraumoptimierung

Mit innovativen Designlösungen kann alles von versteckten Küchen bis hin zu überraschend geräumigen Aufbewahrungsmöglichkeiten clever in Wohnungen integriert werden, um so zu gewährleisten, dass es diesen kompakten Wohnungen an nichts fehlt.

Schiebetüren sorgen dafür, dass der bei herkömmlichen Flügeltüren verschwendete Raum nicht verloren geht. Raumteiler, die zusätzlich als Regale verwendet werden können, sowie die effiziente Nutzung vertikalen Raums können ebenfalls dazu beitragen, deutlich mehr Wohnraum zu schaffen.

In der in Großbritannien sehr beliebten TV-Serie namens „George Clarke's Amazing Spaces“ werden äußerst geniale Lösungen vorgestellt, wie Menschen dieses Konzept des „intelligenten Wohnens“ bei sich zu Hause sinnvoll umsetzen. Die Sendung hat somit neue Sichtweisen auf das Leben in kleinen und erschwinglichen Wohnungen geschaffen.

Fazit
Dank innovativem Design werden kleine Wohnräume mithilfe von Schiebeelementen leicht anpassbar. Dennoch ist eine praktische „Alltags“-Lösung für den Wunsch nach genügend Wohnraum nach wie vor ein wichtiges Thema.


*https://www.architecture.com/files/ribaholdings/policyandinternationalrelations/homewise/caseforspace.pdf


29th Jun 2017


Die Gleitführungen wurden von Accurides Produktentwicklungsgruppe im eigenen Haus entwickelt.

David Brooks ist einer von Accurides Produktentwicklungsingenieuren in Northampton, wo er verantwortlich für diese Reihe von Gleitführungen ist.

Wir fragten ihn, was ihn zur Entwicklung der Gleitführungen veranlasst hat und wie er bei der Auswahl der verwendeten Materialien vorging.

David, Accuride ist bekannt als Hersteller von kugelgelagerten Auszugsschienen und Führungssystemen. Warum haben Sie sich dazu entschlossen, sich mit Gleitführungen zu befassen?

Gleitführungen sind eine logische Weiterentwicklung für Accuride. Lineare Gleitführungen erschienen mir als die perfekte Ergänzung zu Accurides etablierten Produktreihen kugelgelagerter Teil- oder Vollauszugsschienen, da sie zudem auch „Neues“ mit sich bringen.

Die Gleitfläche ist bei Gleitführungen sehr wichtig. Anstelle von Kugellagern besitzen diese Führungen Gleitflächen mit sehr spezifischen Anforderungen. Können Sie uns hierzu einige Erläuterungen geben?

Gleitführungen zeichnen sich durch eine Reihe wichtiger Faktoren aus. Das Polymerlager muss eine geringe Reibungskraft zu seiner Gegenfläche sowie eine geringe Verschleißrate aufweisen. Dies wird durch eine harte Gegenfläche erreicht, in diesem Fall hartanodisiertes Aluminium.

Welche weiteren speziellen Produktmerkmale wurden in diese Produktreihe integriert?

Accurides neue Reihe mit Gleitführungen profitiert von vielen speziellen Produktmerkmalen. So weist das Schienendesign einen extrudierten Hohlraum über die gesamte Länge auf, um das Gewicht und den Materialverbrauch sowie letztendlich auch die Endkosten für den Kunden zu reduzieren. Darüber hinaus weisen diese Führungen stets die gleiche Verschleißrate auf, ganz gleich ob sie von oben, unten oder seitlich belastet werden. Dies bedeutet, dass die Lebensdauer dieser Führungen unabhängig von ihrer Anordnung immer gleich lang ist.

Wie haben Sie entschieden, welche Materialien Sie verwenden wollen? Welche Kriterien haben Sie dabei vorausgesetzt?

Wir haben bei unserer Suche nach den perfekten Materialien für unsere Gleitführungen jede Menge Tests durchgeführt. Sobald wir die leistungsstärksten Polymere ausgewählt hatten, wurden diese dann weiteren, spezifischeren Verschleißprüfungen unterzogen.

Erläutern Sie bitte einige der durchgeführten Prüfverfahren. Mussten neue Prüfanlagen gebaut werden, obwohl wir diesbezüglich ja bereits umfangreich ausgestattet sind?

Unsere eigenen Prüfanlagen eignen sich hervorragend für unsere Standard-Produktreihen. Für die neuen Linearführungen waren jedoch zusätzliche Prüfungen erforderlich.

Also mussten neue Prüfmaschinen entwickelt und gebaut werden, damit wir das Produkt hinsichtlich Geschwindigkeit, Verschleiß und Temperaturen genauestens unter die Lupe nehmen konnten. Die neuen Gleitführungen sind für eine Lebensdauer von vielen Millionen Metern ausgelegt, mussten also besonders umfangreichen Prüfzyklen unterzogen werden.

Wir wissen, dass kontinuierliche Produktprüfungen Teil von Accurides Entwicklungs- und Qualitätsprozess sind. Wirkt sich dies darauf aus, wie Sie ein neues Entwicklungsprojekt angehen?

Ja, bei Accuride testen wir ständig die Grenzen von neuen, aber auch bestehenden Designs, damit wir unseren Kunden ständig verbesserte Produkte anbieten können, die höheren Lasten standhalten sowie eine längere Lebensdauer besitzen. Jede neue Erkenntnis, die im Rahmen unserer Prüfungen gewonnen wird, lässt sich stets mit großem Nutzen in den Entwicklungs- und Konstruktionsprozess integrieren.


Accurides Produktentwicklungsingenieure arbeiten an ihren Projekten von der Konzeptionsphase bis hin zur Produkteinführung. Dies bedeutet, dass sie optimal qualifiziert sind, technische Unterstützung zu geben. Falls Sie also Fragen haben sollten, die Sie David gerne stellen wollen, dann schicken Sie ihm bitte eine E-Mail.

Helle Kinning

Beeinflusst die Welt der Natur das Design der nächsten Generation von Elektrofahrzeugen?

Author: Helle Kinning, Marketing and distribution support specialist


12th May 2017


In den letzten 10 Jahren haben Elektroautos enorme Fortschritte gemacht. Einst sah man sie lediglich als Transportmittel für diejenigen an, die lieber auf Zweckmäßigkeit verzichten und stattdessen dem Image Vorzug geben, stolzer Besitzer eines Elektroautos zu sein.

Im Jahr 2007 hatten selbst die Elektroauto-Pioniere Tesla Motors noch kein Auto auf den Markt gebracht und die meisten Elektrofahrzeuge waren entweder Milchwägen, Golfwägen oder ein G-Wiz (REVA).

Der heftig kritisierte G-Wiz hatte eine Reichweite von nur 80 Kilometern und eine Ladezeit von acht Stunden, was ihn für die Mehrheit der Bevölkerung einfach zu unpraktisch machte. Im Jahr 2010 wurden gerade einmal 138 Elektroautos in Großbritannien verkauft. Nur wenige Jahre später wurden dagegen in der zweiten Hälfte des Jahres 2016 bereits mehr als 66.000 Elektrofahrzeuge neu angemeldet. Weltweit wird die Zahl der Elektroautos auf 1,3 Millionen für das Jahr 2016 geschätzt.

Warum ist das Interesse an Elektroautos derart stark angestiegen?

Im Zuge technologischer Neuerungen zur Verbesserung der Zweckmäßigkeit von Elektrofahrzeugen haben sich diese zunehmend zu einer zukunftsfähigen Alternative zu herkömmlichen Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor entwickelt, und zwar in dem Maße, dass deutsche Politiker inzwischen die Bundesregierung sowie die EU aufgefordert haben, Verbrennungsmotoren in Fahrzeugen bis zum Jahr 2030 zu verbieten.

Jeder große Autohersteller weltweit entwickelt derzeit ein Elektroauto oder hat bereits eins entwickelt – inzwischen haben sogar branchenfremde Unternehmen wie Google und Apple eigene Elektrofahrzeuge vorgestellt.

Der Elektrolimousinenhersteller Tesla ist seit der Einführung seines Model S im Jahr 2010 marktführend. Das Fahrzeug besitzt ein dynamisches Styling mit klaren, scharfen Linien sowie ein minimalistisches Interieur, das sich auch im Empfangsbereich eines Bürokomplexes gut machen würde.

Vergangenes Jahr gab es einen regelrechten Boom bei Elektrofahrzeugen und auch Jaguar und Lucid Motors (ein von chinesischen Investoren getragenes Elektroauto-Startup) haben nun ihre eigenen Elektroautos angekündigt. Diese jüngsten Autos können uns einen Einblick gewähren, wie die Zukunft der Elektroautos aussehen könnte.

Wie sieht die Zukunft der Elektroautos aus?

Obwohl der Jaguar I-Pace immer noch in der Konzeptphase steckt, erinnert sein Inneres mit neutralen Sandtönen für das Armaturenbrett und die Sitze sowie rustikalem Holzdekor an Mittelkonsole und Armaturenbrett bereits jetzt an eine schicke Lobby.

Es ist kein Zufall, dass Jaguars Werbeclip in einer Wüstenlandschaft spielt. Die Außenwelt soll ins Innere des Autos fließen und die Barriere zwischen den beiden auflösen. Das Dach verfügt über eine große Glasscheibe, durch die der Innenraum bei Tag mit Licht durchflutet wird und die es den Insassen erlaubt, bei Nacht den Sternenhimmel zu bestaunen.

Automobilhersteller bringen ihre Kunden und Passagiere mit innovativen Methoden zur Verbesserung des Fahrerlebnisses näher an die Natur. Selbst das futuristische Tesla-Design bietet eine hochgezogene Frontscheibe, die bis über den Kopf des Fahrers reicht und somit einen Panoramablick erlaubt.

Lucid Motors, ein Elektroauto-Startup mit Sitz in Kalifornien, hat vor Kurzem sein neuestes Modell, den Lucid Air, vorgestellt, der einige Neuigkeiten zu bieten hat. Die Rücksitze ähneln mit ihrem Holz- und Lederdekor eher der Sitzbank eines luxuriösen Powerboats an der Französischen Riviera.

Parallel zum Bewusstsein um die Gesundheit und den nachhaltigen Umgang mit der Umwelt steigen auch das Interesse an Elektrofahrzeugen sowie die diesbezüglichen Investitionen von Autoherstellern stetig an. So versteht es sich doch wohl beinahe von selbst, dass diejenigen, die durch ihren Umstieg auf ein Elektrofahrzeug ihrer Verbundenheit zur Umwelt Ausdruck verleihen, das Gefühl haben sollten, durch die Innenraumgestaltung des Fahrzeugs näher an der Natur zu sein.

Angesichts der Milliarden von Euros, die in Elektro- und Konzeptfahrzeuge investiert werden, sowie der Tatsache, dass inzwischen beinahe monatlich neue Fahrzeuge dieser Art dem Markt präsentiert werden, wird es wohl nicht mehr allzu lange dauern, bis Elektroautos unsere Straßen beherrschen.


24th Mar 2017


Die Luftfahrtindustrie hat in den letzten drei Jahren dank stetig sinkender Treibstoffkosten einen regelrechten Boom erlebt. Dies bedeutete, dass auch Passagiere von günstigen Flugpreisen zu Ihren bevorzugten Reisezielen profitieren konnten.

Die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) hat jedoch angekündigt, die Ölproduktion zu reduzieren. Dies hat bereits zu einem Preissprung für Öl auf den höchsten Wert seit Juli 2015 geführt und es wird nicht mehr lange dauern, bis auch Fluggäste dies in Form gestiegener Ticketpreise zu spüren bekommen werden.

Was bedeutet dies für Flugzeugbauer?

2005 stellte Airbus sein Großraumflugzeug A380 vor, bei dessen Entwicklung eine möglichst hohe Passagierzahl sowie die Senkung der Betriebskosten im Vordergrund standen. Das Flugzeug kam mit einer Vielzahl von Innovationen zum Erhöhen der Passagierkapazität und Einsparen von Gewicht, um so den Fluggesellschaften neue Möglichkeiten zum Senken ihrer Kosten zu bieten. Boeing reagierte in Form des kleineren 787 Dreamliners für weniger Passagiere, jedoch mit mehr Kabinenraum und einem verbesserten Flugerlebnis auf Kurz- bis Mittelstrecken bei gesteigerter Effizienz.

In dem Maß, wie Flugzeughersteller größere Maschinen bauen, fordern auch Fluggäste mehr Platz. Zumindest für Passagiere in der Business und First Class wird dieser Wunsch somit erfüllt.

Airbus baut eine neue Version des A330, der A330neo heißen und 14 Prozent geringere Kosten pro Sitz erlauben wird. Leichtere Verbundwerkstoffe und eine bessere Innenausstattung bedeuten für Hersteller und Airlines geringere Betriebskosten sowie für Passagiere in der Business und First Class ein verbessertes Flugerlebnis.

Angesichts steigender Betriebskosten für die Fluggesellschaften ist es an den Herstellern, effizientere Flugzeuge mit besser ausgestatteten Kabinen für alle Passagiere zu bauen.

Was haben die neuen Flugzeuge zu bieten?

Der neue Airbus A330neo verfügt über ähnliche Merkmale wie sein Konkurrent, die Boeing 787. Selbst in Economy bietet die Maschine rund 45 cm breite Sitze, mehr Beinfreiheit, 66 Prozent mehr Stauraum im Gepäckfach sowie WLAN für alle Passagiere. Passagiere in höheren Beförderungsklassen kommen in den Genuss einer noch besseren Ausstattung, darunter größere Bildschirme und die nächste Generation von On-board-Entertainment.

Bei allen Flotten verhält es jedoch so, dass in der First Class die meisten Innovationen Einzug halten, um so Kunden, die bereit sind, mehr zu zahlen, maximalen Platz bieten zu können.

Emirates und Etihad Airways beabsichtigen, einen Look und ein Reiseerlebnis zu schaffen, die dem eines ultra-luxuriösen Fahrzeugs entsprechen. Exklusiv im Großraumflugzeug A380 bietet Etihad mit The Residence ein regelrechtes „Hotel in den Wolken“. Dazu gehören drei Räume inklusive Schlafzimmer und einem richtigen Badezimmer mit Dusche, was eher wie die Suite eines Luxushotels anmutet als das Innere eines Flugzeugs.

Was bekommen zahlungskräftige Passagiere geboten?

Bei Emirates und Etihad steht in den First Class Suiten Platz an ersten Stelle. Flugzeuginnendesigner haben zahlreiche innovative Möglichkeiten entwickelt, um Platz für ihre wichtigsten Passagiere zu schaffen.
Bei Gulf zählt man auf Luxus, wie zum Beispiel Liegesitze mit vollkommener Privatsphäre und elektrischen Schiebetüren. Drehbare Fernseher und elektrisch ausfahrbare Erfrischungsbars sind nur einige der luxuriösen Ausstattungsmerkmale, die auf Knopfdruck verfügbar sind. Schellackpoliertes Holz und cremefarbene Ledersitze schmücken die First Class Suiten, um Passagieren das Gefühl zu vermitteln, wie es ist, in einem Privatjet zu fliegen.

Für die Zukunft der Luftfahrt setzen Airlines Maßnahmen zum Einsparen von Gewicht um und versuchen, den persönlichen Platz für Fluggäste in allen Bereichen der Kabine zu vergrößern. Pro 10 kg Gewichtsreduzierung können ca. 10 Tonnen CO2 pro Jahr vermieden werden*. Daher müssen die Flugzeuge der Zukunft im Hinblick auf eine bessere Treibstoffeffizienz konzipiert werden, ohne dabei den Komfort der Fluggäste zu beschneiden – eine Herausforderung für alle Beteiligten.

*IATA Factsheet Nov. 2016.
http://www.iata.org/pressroom/facts_figures/fact_sheets/Documents/fact-sheet-climate-change.pdf

Helle Kinning

Neues Jahr...Neue Menschen...Neue Herausforderungen

Author: Helle Kinning, Marketing and distribution support specialist


15th Feb 2017


Der Jahreswechsel bringt oft Veränderungen und gute Vorsätze mit sich. Eine Tür schließt sich, während sich eine andere auftut.

Nach 40 Jahren treuer Dienste hat sich unser Distribution Engineering Manager John Whittlesea schweren Herzens dazu entschlossen, seinen Job „an den Nagel zu hängen“ (oder sollte es nicht besser „Schienen“ heißen? ) und in seinen wohlverdienten Ruhestand zu gehen.

Dies bedeutet, dass nun jemand anderes sich der Herausforderung stellen muss, diese interessante und anspruchsvolle Rolle zur Unterstützung unseres europäischen Vertriebsnetzes zu übernehmen.

Hören wir uns an, was Stefan Herchenreder zu sagen hat.

HK: Herzlich willkommen im Vertriebsteam, Stefan! Sie sind kein absoluter Neuling bei Accuride, oder?


SH: Nein, ich bin schon seit fast 13 Jahren bei Accuride.

Ich habe hier angefangen, als Accuride seine Fühler erstmals in den Automobilbereich ausstreckte.

Davor war ich in der Automobilindustrie tätig gewesen, sowohl für einen OEM-Hersteller als auch für Full-Service-Anbieter. Dadurch konnte ich reichlich Erfahrung für meine Tätigkeit im Design und Projekt-Engineering bei Accuride sammeln.

HK: Worauf freuen Sie sich in Ihrer neuen Position am meisten?


SH: Ich würde sagen, dass ich mich auf die Vielfalt freue, die diese neue Herausforderung an mich stellen wird. Technische Anfragen von Kunden und Vertriebspartnern oder die Entdeckung der breiten Palette an Anwendungsmöglichkeiten, in denen unsere Schienen zum Einsatz kommen.

Zudem habe ich jetzt auch ein tolles Team, mit dem ich zusammenarbeiten werde bei der Konzeption, Entwicklung und Erprobung neuer Produkte für unsere Vertriebsabteilung.

HK: Im Rahmen Ihrer vorherigen Tätigkeit haben Sie Produkte entwickelt, die heute Teil unseres Quick Ship-Programms sind, darunter die 0116RC und der Verriegelungsgriff. Woher beziehen Sie Ihre Inspiration?


SH: Oh, der Lob dafür gebührt nicht mir allein! Das Ganze beginnt meist damit, dass ein Kunde oder Kollege etwas in der Art sagt wie „Ich wünschte, wir hätten eine...“ oder „Wäre es nicht toll, wir hätten ein...“.

Das bringt die kreativen Säfte zum Fließen... darauf folgen Entwicklung, Kunden-Input und Feedback... bis schließlich das neue Produkt fertig ist.

Die 0116RC war anfangs lediglich mein „Hobby-Projekt“ zur Entwicklung einer besonders stark belastbaren Linearführung mit Kugelumlaufwagen – etwas, woran ich zwischen anderen Projekten arbeitete.



Als AXIS Entrance Systems dann auf uns zukamen und nach einer möglichst einfachen Lösung für die Türen im neuen Alder Hey Kinderkrankenhaus in Liverpool anfragten, wurde das Hobby-Projekt flugs für dieses Projekt angepasst. Und mit ein paar zusätzlichen Modifikationen wurde die Schiene schließlich in unser Sortiment übernommen.

HK: Wenn Sie in die Zukunft sehen könnten, welche neuen Trends würden Sie dann vorhersagen?

SH: Ich würde voraussagen, dass der Trend zunehmend in Richtung Schienen mit Kugelumlaufwagen geht. Diese Schienen bieten den Vorteil, dass sie hinsichtlich Länge weitaus flexibler sind.



Im Gegensatz zu herkömmlichen Schienen, deren Länge und Hubweg durch die Länge der jeweiligen Schiene und die Kugelkäfige vorgegeben sind, wird der Hubweg bei Schienen mit Kugelumlauf alleine durch die Länge der Schienen bestimmt, auf denen sich der Wagen bewegt. Darüber hinaus können mehrere Schienen für größere Schienenlängen miteinander verbunden werden.

Etwas allgemeiner (und auf die Gefahr hin, etwas altersklug zu erscheinen) würde ich zudem voraussagen, dass wir in den nächsten Jahren auch viel mehr Interaktion sehen werden zwischen... naja... so ziemlich allem!

Das „Internet der Dinge“ scheint einen regelrechten Schneeballeffekt ausgelöst zu haben. Mit Smartphones und nun auch Smartwatches können Menschen heutzutage jederzeit und sofort auf das Internet zugreifen. Technologie, die vormals mehr als tausend Euro kostete, gibt es heute an jeder Tankstelle für kleines Geld. In dem Maße, in dem diese Geräte günstiger und intelligenter werden, lassen sie sich auch einfacher bedienen. Je mehr Menschen sie haben, desto mehr Ideen entstehen. Aber auch die Erwartungen werden immer größer.

Vor ein paar Jahren noch bedeutet Internet meist einfach nur ein Kabel, das am PC angeschlossen war und über das man E-Mails versenden und nach Informationen suchen konnte. Heute versorgt es über WLAN den Fernseher mit Inhalten, steuert den Heizungsthermostaten und schaltet sogar die Kaffeemaschine ein, während man noch auf dem Nachhauseweg ist. Sie können sehen, wo im Stadtzentrum es leere Parkplätze gibt, aktuelle Gesundheitsdaten in Echtzeit an Ihren Arzt senden, verfolgen, wo Ihre Katze sich herumtreibt, und Ihr Kühlschrank kann sogar selbstständig online einkaufen!



Hmmm... ob es wohl möglich wäre, eine kugelgelagerte Auszugsschiene mit dem Internet zu verbinden?

HK: Vielleicht wird das ja Ihre nächste Erfindung! Wir wünschen Stefan viel Glück und freuen uns bereits auf neue und spannende Entwicklungen von seinem Team!


Accuride – immer in Bewegung…

What.How.When.

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