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Helle Kinning

Global denken, lokal handeln; eine Unternehmensstory aus der Schweiz

Author: Helle Kinning, Marketing and distribution support specialist


30th Sep 2013


An einem sehr heißen Sommernachmittag fuhr ich in die Schweiz, um die Fa. HW-TEC zu besuchen, die sich dort um den Industriemarkt kümmert. Ich sprach mit ihrem neuen Geschäftsführer Patrick Nauer und dem regionalen Verkaufsleiter und Ingenieur Beat Schwizer.

Bitte stellen Sie sich vor.

Wir sind ein 30 Jahre altes Familienunternehmen im Privatbesitz. Wir sind in den Bereichen Verpackungs-, Maschinen-, Medizin-, Automobil- und Robotertechnik sowie in der Automationsindustrie tätig.

Wie entscheiden Sie, mit welchen Unternehmen Sie als Partner zusammenarbeiten und welche Produkte verkauft werden? Warum Accuride?

Die Unternehmen müssten dieselbe Leidenschaft, Einstellung und Produktqualität wie wir haben. Wir beschlossen, mit Accuride zusammenzuarbeiten, weil wir bereits mit Rollon-Linearsystemen arbeiten und Accuride die bestehenden Produktlücken füllte.

Sie verfügen über ein beeindruckendes und großes „Quick Ship“-Programm mit ab Lager erhältlichen Schienen, das bestens in unser Qualitätssortiment passt. Kurze Lieferzeiten sind wichtig, werden wichtiger und sind ein entscheidender geschäftlicher Faktor.

Auch die Mitarbeiter Ihres Unternehmens machen den Unterschied; es wäre schwer, täglich mit Menschen zu tun zu haben, mit denen man nicht auskommt.

Weist der schweizerische Markt im Vergleich zu anderen EU-Ländern bestimmte Unterschiede auf? Zum Beispiel Kultur, Marktsektoren, Gesetze?

Ja, im Vergleich zu anderen EU-Ländern haben wir einige Besonderheiten. Ich würde ganz allgemein sagen, dass der schweizerische Markt für die Herstellung von sehr speziellen feinmechanischen Maschinen mit sehr hoher Qualität und Präzision bekannt ist.

Beispielsweise hat jeder von unseren berühmten schweizerischen Uhren gehört, wir sind aber auch für Roboter-Handlingsysteme für den medizinischen Markt bekannt. Ich würde ferner sagen, dass die Schweiz – in Anbetracht ihrer Größe – mehr technische Unternehmen als anderswo in Europa hat.

Ebenfalls anders – beispielsweise im Vergleich zu England – ist, dass wir 26 Kantone (Mitgliedstaaten des Bundesstaates) in der Schweiz haben, wobei jeder seine eigene Verfassung, Legislatur, Regierung und Gerichte hat. Wenn Sie also viel Geld haben, können Sie sich überlegen, in welchem Kanton Sie wohnen möchten – je nachdem, wie viel Steuern Sie zahlen wollen ...

Ja, viele Europäer denken, dass alle Schweizer Millionäre sind.

Naja (er lacht), das ist so, weil wir sehr hart und lange arbeiten. Man sieht zumeist nur den äußeren Glanz, nicht all die harte Arbeit, die im Hintergrund geleistet wird. Aber leider sind wir nicht alle Millionäre!

Hat sich die globale Rezession auch auf schweizerische Unternehmen ausgewirkt?

Ja, ganz bestimmt. Wir müssen exportieren – unser eigenes Land und unser eigener Markt sind nicht sonderlich groß. Einige schweizerische Unternehmen exportieren 90-100 % ihrer Produktion; als es zur EURO-Krise kam, waren wir davon betroffen.

Der EURO wurde zu schwach – oder der Franken zu stark. Das Ergebnis war, dass schweizerische Produkte über 20 % teurer wurden! Die Kombination aus Rezession und teurem Produktangebot war eine extreme Situation.

Ich glaube aber nicht, dass die Rezession innerhalb der Schweiz zu schlimm war. Trotzdem würde ich sagen, dass die Erholung länger als in Deutschland gedauert hat. Die eigene Währung kann sowohl ein Segen als auch ein Fluch sein.

Haben sich aus der Rezession auch Chancen ergeben?

Weil die Rezession in der Schweiz einerseits nicht so schlimm war, ergaben sich aus ihr andererseits nicht so viele neue Chancen. Einige Unternehmen stiegen daher in die Solar- und Windturbinenbranche ein, um eine neue Chance beim Schopf zu fassen. Nun gut, das trifft auf alle modernen erneuerbaren Energieindustrien zu.

Die Lebensmittelindustrie wuchs, da mehr mit dem Kochen daheim begannen und eventuell außer Haus speisten, statt im Ausland Urlaub zu machen; ich denke aber, dass dies auch in anderen Ländern der Fall war.

Derzeit liegt die Arbeitslosigkeit bei 3,55 Prozent. Ein kleines Land hat seine Vorteile.

Und wie Sie wissen, haben wir umwerfende Schokoladen. Wenn also das Leben nicht sehr rosig aussieht, kann man dem stets durch Schokoladeessen abhelfen! (Gelächter)

Wie ist HW-TEC zu diesen Zeiten erfolgreich geblieben?

Unser Umsatz hat ein wenig gelitten; schließlich investierten Unternehmen nicht viel in neue Maschinen und andere Produkte, wo unsere Erzeugnisse installiert werden. Glücklicherweise mussten wir niemanden entlassen. Jeder in unserem Unternehmen kann mehrere Dinge gleichzeitig tun, selbst die Männer! (erneutes Gelächter!) Mitarbeiter können verschiedene Aufgaben erledigen.

Worin bestehen Ihre Zukunftspläne? Zeichnen sich für Sie neue Chancen ab?

Zukunftspläne? Meinen Sie Urlaub? (noch mehr Gelächter) Wir haben unseren Personalbestand ausgebaut; wir haben einen neuen Geschäftsführer und einen Verkaufsleiter für den französischsprachigen Teil des Landes, weil wir genau dort wachsen wollen.

Außerdem planen wir, unsere Marketing-Aktivitäten über eine neue Website auszubauen – dabei ist es unseren Kunden möglich, Produktzeichnungsdateien herunterzuladen, können wir mehr Mailshots durchführen usw. Es ist wichtig, nie zufrieden zu sein, selbst wenn es uns geschäftlich gut geht, sondern stets nach neuen Chancen zu suchen und neue Kunden zu finden.

Wie sieht es mit den allgemeinen Wachstumschancen in der Schweiz aus?

Vielleicht die erneuerbare Energieindustrie? Manchmal schaffen neue EU-Gesetze neue Nachfrage für die Maschinenindustrie, und wir werden selbstverständlich durch das Geschehen in der EU beeinflusst.

Wie wappnen Sie sich strategisch, um hochwertige Produkte wie die Ihren gegen den Ansturm der Billigkonkurrenz aus Fernost zu schützen?

Glücklicherweise ziehen viele schweizerische Unternehmen es vor, mit anderen örtlichen Unternehmen zusammenzuarbeiten. Ein lokaler Markt kann gute Lieferzeiten bieten, und da schweizerische Produkte einen Ruf für sehr hohe Qualität genießen, braucht man natürlich dazu passende Komponenten im Endprodukt.

Außerdem ziehen schweizerische Unternehmen die Flexibilität vor. Wenn man mit dem Fernen Osten zusammenarbeitet, kann man nicht immer die gewünschten Spezifikationen oder benötigten Lieferzeiten bekommen.

Wie bauen Sie neue Beziehungen zu Kunden in der Schweiz und/oder Europa auf – Internetwerbung, Messen, Mailings, Klinkenputzen?

Wir gehen zu vielen Messen, um neue Kunden zu finden. Wenn wir mit einem Unternehmen in einer Branche Glück haben, dann finden wir ganz einfach mittels Google heraus, wer sonst noch in derselben Branche tätig ist und an unseren Produkten interessiert sein könnte. Das hört sich einfach an, warum aber das Leben verkomplizieren! Außerdem ermutigen wir unser Personal, branchenbezogene technische Zeitschriften und Internetartikel zu lesen, um auf Ideen zu kommen.

Patrick, worin bestehen, in Ihrer neuen Rolle als Geschäftsführer, Ihre Ziele und Ihre Marschrichtung für HW-Tec?

Auf jeden Fall die Aktualisierung unserer Marketing-Aktivitäten. Zum Beispiel die Website, Newsletters, neuer Server, besserer Support für unsere Mitarbeiter mit aktualisierten internen Programmen, damit sie rationeller arbeiten können. Ich möchte, dass sie die Kunden schneller bedienen können und mehr Zeit darauf verwenden, sich generell mit Kunden zu befassen, anstatt Zeit mit Schreibarbeiten zu verschwenden.

Gibt es erfolgreiche Fallstudien, die Sie mit uns teilen möchten?

Wo können wir beginnen? Accuride-Produkte werden täglich an so viele Branchen verkauft, dass wir allein dafür eine andere Story schreiben könnten.

Ich glaube aber, dass wir ein Vertrieb sind, der nicht nur Ihre Produkte verkauft, sondern auch neue für Sie erfindet. Wir plagen Sie immer mit neuen Ideen! (schmunzelnd) Wir arbeiteten eng mit Ihnen an der Entwicklung Ihrer Linearsystemschiene 0115RC, die allen neue Märkte eröffnet hat.

Und zu guter Letzt – wie lautet Ihr Lebensmotto?

Beat – Froh sein!
Patrick – dem schließe ich mich an! Positives Denken! Chancen im Leben finden.

www.hw-tec.ch

Sue Witkowski

Was könnte Ihrem Unternehmen passieren, wenn es zur Katastrophe kommt?

Author: Sue Witkowski, Marketing services manager


3rd Sep 2013


In den letzten Monaten gehörte ich einem betriebsinternen Team an, das sich unsere Fähigkeit betrachtete, das Unternehmen im Katastrophenfall wieder in Gang zu bekommen.

Wir hatten schon immer einen Plan, dachten aber, dass eine Überprüfung nicht schaden könnte, und wollten uns auf die Geschäftsfortführung anstelle der reinen Notfallwiederherstellung („Disaster Recovery“) konzentrieren.

Im Rahmen eines derartigen Projekts denkt man sorgfältig darüber nach, wie das Unternehmen arbeitet – insbesondere über die Abhängigkeit von den IT-Systemen. Außerdem muss die Gewissheit bestehen, dass auch weiterhin Kunden bedient bzw. Zulieferer bezahlt werden und Mitarbeiter Ihre Löhne und Gehälter bekommen.

Dieses Projekt hat sich wirklich gelohnt. Wie betrachteten uns die Risiken und stellten sicher, dass wir in ganz Europa abgesichert sind und einen Geschäftskontinuitätsplan haben, der auch funktioniert.
Ich bin immer darauf bedacht, gute Ideen zu vermitteln, und werde hier einige Anhaltspunkte zur Aufstellung eines derartigen Plans aufführen.

Wie wird ein Geschäftskontinuitätsprojekt eingeleitet?

Die ersten Schritte bestehen darin, über mögliche Katastrophen nachzudenken, zu denen es kommen könnte, und das Risiko für das Unternehmen zu analysieren.

Nicht jede Katastrophe wirkt sich auf jeden Bereich eines Geschäfts aus. Daher wird mit diesem wichtigen ersten Schritt sichergestellt, dass die Wiederanlaufpläne zweckmäßig sind.

Betrachten Sie sich beispielsweise diese möglichen Ereignisse; jedes von ihnen erfordert unterschiedliche geplante Maßnahmen:

• Beschädigung der Computing- und Netzwerkressource
• schlechtes Wetter, das die Lieferkette zum Stopp bringt
• ein Grippeausbruch unter Ihren Mitarbeitern
• durch Überschwemmung beschädigter Bestand
• Stromausfall
• stark erschwerter Zugang zum Standort

Sobald Sie die wahrscheinlichen Risiken identifiziert haben, können Sie entsprechend zu planen beginnen. Das Ziel dabei ist, die jeweilige Krise zu meistern, bevor sie zur Katastrophe wird. Dies ist der Kern der ‚Geschäftskontinuität’, im Gegensatz zur reinen Notfallwiederherstellung.

Bewertung der Auswirkung

• mögliche Vorfälle und Ausgänge
• Wahrscheinlichkeitsbewertung
• potenzieller Auswirkungsgrad

Ausarbeitung des Plans

• unmittelbare Nachwirkungen
• welche kritischen Funktionen müssen – in welcher Reihenfolge – wiederaufgenommen werden?
• Identifizierung der Hauptakteure und -aufgaben – ‚wer macht was?’
• Kunden – sicherstellen, dass man eine Kontaktliste hat, man weiß, was ihnen mitgeteilt wird und von wem die Mitteilung kommt
• nicht etwa die Zulieferer vergessen
• das zuständige Wachunternehmen und die Feuerwehr einbeziehen
• Gegenseitigkeitsvereinbarungen mit anderen örtlichen Unternehmen treffen

Prüfung des Plans

• hierbei könnte es sich um einen Schreibtischtest oder etwas Umfangreicheres handeln, wie z.B. ein Streßtest.
• den Plan regelmäßig auditieren

Schulung/Kommunikation

• Mitarbeiterschulung
• Dokumentation

Pflege des Plans

• eine hierfür zuständige Person ernennen

Geschäftskontinuität – Checkliste

• Projektleiter Geschäftskontinuität: Name und Kontaktangaben
• Team, das die grundlegenden Entscheidungen trifft
• Kontaktangaben, mit deren Hilfe das Team zusammengeführt werden kann
• Nominierte Leitstelle als Treffpunkt
• Identifizierung der geschäftskritischen Prozesse und der zu ihrer Fortführung notwendigen Ressourcen
• Allgemeiner Ressourcenbedarf, zum Beispiel IT-Hardware und -Software, Telekommunikation
• Einzelheiten dazu, wie eine Wiederherstellung in Phasen unterteilt würde
• Rufumleitungsmodalitäten
• Notrufnummer, über die die Mitarbeiter sich aktuell informieren können
• Kontaktangaben für interne und externe Stellen, die die Wiederherstellung unterstützen können
• Angaben zu Versorgungsunternehmen
• Adresse des Recovery-Standortes
• Inhalt und Aufbewahrungsort eines Katastrophenpaketes
• Liste der wichtigsten Kunden, Zulieferer und Drittparteien mit ihren Kontaktangaben
• Umfassende Kaskadenliste für das Team
• Sicherstellung von Computerdaten und allen kritischen Papieraufzeichnungen (standortfern)
• Netzwerkdiagramme, Gebäudepläne und andere technische Informationen
• Maßnahmen, die bei einem Vorfall zu ergreifen sind – z. B. Evakuierung von Mitarbeitern

Es stehen viele Ressourcen zur Verfügung. Als Beispiele seien Ihre Feuerwehr, Handelskammer oder Versicherungsgesellschaft genannt. Wenn Sie in einem Gewerbegebiet ansässig sind, gibt es möglicherweise eine Arbeitsgemeinschaft oder Verwaltungsgesellschaft, die Ihnen behilflich sein kann.

Hoffentlich müssen wir dies nie im Ernstfall testen.

Sue Witkowski

Auszugsschienen für den Heimwerkereinsatz

Author: Sue Witkowski, Marketing services manager


23rd Jul 2013


Normalerweise kommen unsere Auszugsschienen bei Großprojekten zum Einsatz – mitunter im Möbelbau, mitunter in industriellen Anwendungen.

Gelegentlich hören wir aber auch von Heimwerkerprojekten, die unsere Geschäftskunden bei sich zu Hause durchführen.

Das halten wir für wirklich cool; offensichtlich gefallen ihnen unsere Produkte so sehr, dass sie sie mit nach Hause bringen … ein überzeugendes Argument für Auszugsschienen von Accuride!

Pawel ist als Leiter Qualität beim Ladeneinrichter Van Keulen tätig.

Das Unternehmen verwendet unsere DZ2132 Schienen schon seit vielen Jahren, und als er Schubladen bei sich zu Hause installieren wollte, griff er zu denselben Schienen.

Pawel ist eindeutig ein geschickter Möbelschreiner und stellte diese einzigartigen Aufbewahrungsschübe selbst her.

Ich bin nicht sicher, ob wir Kinder in Aufbewahrungsschüben als Einrichtungstrend befürworten (und wir sagen klipp und klar, dass Schienen kein menschliches Gewicht tragen sollten). Das Baby ist jedoch so niedlich, dass wir hier eine Ausnahme machen können – schließlich behielt Pawel sie im Auge.

Das zweite Heimwerkerprojekt ist eine Kleiderschrank-Schiebetür, die sauber unter die Dachschräge passt und maximalen Stauraum bietet.

Ray Fisher, der Verkaufsdirektor von Häfele UK (dem exklusiven britischen Schrankbeschlag-Vertrieb von Accuride), benutzte hierzu die DZ3630 Schiene mit Auszug in beide Richtungen.

Bei diesem Kleiderschrankprojekt für seine Tochter konnte er sich einfach keinen Fehler leisten.

Peter Baxter

Warum Hersteller ihre Vertriebspartner mögen sollten

Author: Peter Baxter, European sales director, distribution channel


27th Jun 2013


Einer der Gründe dafür, warum Accuride ein so erfolgreiches Unternehmen ist, ist die anhaltend solide Beziehung zu unseren Vertriebspartnern.

Dank dieses Umstandes konnten wir uns auf unser Kerngeschäft – das innovative Design von Kugellagerschienen und Gleitsystemen – konzentrieren.

Unser Direktverkauf an OEMs erfolgt hauptsächlich bei kundenspezifischen Langzeitprojekten.
Für die Belieferung des wachsenden Kundenkreises von Standardprodukten verlassen wir uns daher auf unsere Vertriebspartner.

Unser Ziel ist der Aufbau einer soliden und langfristigen Beziehung zu jedem Vertriebspartner. Accuride-Verkaufsleiter arbeiten in allen Regionen Europas, um die Vertriebspartner zu unterstützen und zu schulen. Diese Unterstützung in vorderster Linie wird nachhaltig und wirksam durch den Accuride-Kundendienst, Qualitätsmanagementsysteme und den Marketing-Service unterstützt.

Warum durch den Handel verkaufen?

Händler können oft einen besseren Service anbieten. Die schnelle Lieferung von Führungen an zahlreiche verschiedene Unternehmen ist nicht das Kerngeschäft von Accuride. Hinzu kommt der von Vertriebspartnern angebotene Service in Bezug auf Verkauf, Technik und Logistik … und es wird deutlich, warum viele führende Hersteller diese Vertriebsmethode wählen.

Außerdem können wir als Hersteller nicht überall sein, der Vertriebspartner kann es jedoch. Dies ist wichtig für unsere Verarbeiter, die unsere Produkte schnell benötigen und mit einem Experten vor Ort sprechen können. Unsere Führungen sind dort, wo sie benötigt werden – im Lager eines regionalen Vertriebspartners.

1998 wurde ich beauftragt, ein europaweites Vertriebsnetz aufzubauen. Wir hatten bereits ein erfolgreiches Vertriebsnetz in Nordamerika, und ich wollte sicherstellen, dass Europa nicht in Rückstand geriet. Ich darf sagen, dass hierin eine der erfolgreichsten je von uns eingeleiteten Verkaufsmaßnahmen besteht.

Heute deckt das schnell angewachsene Vertriebsnetz sowohl die holzverarbeitende Industrie als auch die Metallverarbeitung/Elektronikmechanik flächendeckend in ganz Europa, Südafrika und Nahost ab.

Die richtige Hersteller/Vertrieb-Kombination

Die Auswahl des richtigen Vertriebsweges war die Hauptformel für den Erfolg. Von den regionalen Verkaufsleitern werden enge Beziehungen gepflegt, um langfristige Geschäftsbeziehungen zu gewährleisten.

Häfele ist eines der führenden internationalen Unternehmen für Möbelbeschläge, Baubeschläge, elektronische Verriegelungssysteme und Beratung über technische Hardware. Das Unternehmen war von Anfang an der britische Möbelbeschlag-Vertrieb von Accuride.

Der britische Verkaufsdirektor von Häfele, Ray Fisher, sagt hierzu: „Wir alle wollen unseren Wettbewerbern immer einen Schritt voraus sein, und Häfeles enge Beziehung zu Accuride stützt sich auf gemeinsame Ziele – in der Branche der Beste zu sein. Nicht nur der Beste aus unserer Sicht, sondern auch für unsere Kunden. Hierin besteht für alle das Erfolgsrezept.“

Die Zukunft von Accuride ist jetzt eng mit dem Vertriebsweg verbunden. Fachhändler in neuen Regionen und auf neuen Märkten werden laufend gesucht, um sicherzustellen, dass wir die bestmögliche Flächendeckung und regionale Unterstützung bieten.

Jim Armstrong

Lebendige Innovation zur Wachstumsförderung

Author: Jim Armstrong, European sales director, OEM channel


3rd Jun 2013


Geschäftliches Wachstum inmitten einer tiefen globalen Rezession ist mit Schwierigkeiten verbunden. Der Verlust von Märkten und ein Mangel an Investitionen haben – insbesondere im Einzelhandelssektor – einigen führenden Marken den Garaus gemacht.

Allein durch Kostensenkungen ist Ihnen nicht geholfen. Gezielte Innovation ist nicht einfach, und noch schwerer ist, zusätzliche Finanzierungsmöglichkeiten zu finden. Erfolgreiche Unternehmen müssen jedoch beweglich sein, damit sie sich schnell und effizient den Veränderungen anpassen können.

Was muss daher geschehen?

In dieser angespannten Lage fällt es schwer, Investitionen (Zeit oder Geld) in Forschung und Entwicklung zu rechtfertigen. Gibt es aber einen besseren Weg zur Wachstumsförderung?

Wie können Unternehmen eine Kultur der Innovation schaffen?

Was ist also unter „Innovation“ zu verstehen? Hier spreche ich von der Umsetzung von Ideen in neue Produkte, Dienstleistungen oder Verfahren. Dies bedeutet ganz einfach, sich etwas Neueres und Besseres als zuvor einfallen zu lassen, das vor allem wirtschaftlich verwertbar ist.

Die meisten Unternehmen sind anfangs innovativ, igeln sich aufgrund von tagtäglichen Problemen jedoch oft ein. Anschließend rückt die Wahrung des Bestehenden in den Mittelpunkt, anstatt sich neuen Ideen oder neue Anforderungen zu stellen.

Innerhalb einer Organisation müssen wir Zeit und Ressourcen bereitstellen, damit die Mitarbeiter wirklich innovativ sein können – und wir dürfen uns nicht vor Fehlern fürchten, sondern sollten vielmehr aus ihnen lernen.

Lassen Sie die Mitarbeiter wissen, was geschieht (d. h. was das Unternehmen tun will), und regen Sie den Gedankenaustausch an, weil die Kommunikation überaus wichtig ist. Suchen Sie nach Ideen innerhalb und außerhalb des Unternehmens. Wenn die Mitarbeiter das WARUM des Unternehmens wirklich verstehen, dann sind sie engagiert, einbezogen und leidenschaftlich: der Innovation zugute kommende Eigenschaften von Mitarbeitern.

Wir arbeiten an vielen Projekten, die nicht alle von Erfolg gekrönt sind. Eine Idee zur rechten Zeit fallen zu lassen kann genauso wichtig sein wie die Antwort auf die Frage, wann man auf Erfolg setzt.

Der erste Versuch gelingt nicht immer perfekt. Mitunter ist es besser, ein Projekt zu beginnen und durchführen, anstatt es zu verfeinern und zu optimieren, aber niemals fertig zu stellen. Die Dienstleistung bzw. das Produkt kann mit der Zeit schrittweise verbessert werden. Dies hat den Vorteil, Kunden zu zeigen, dass Sie Ihre Leistung verbessern, und gibt Ihnen reichlich Gesprächsstoff.

Ihre Mitarbeiter sind dabei von entscheidender Bedeutung. Indem Sie verstehen, worin ihre Stärken und ihr Innovationsvermögen liegen, können Sie Innovationsgruppen aufbauen. Einige bevorzugen die Forschung, andere verfahren nach der Devise „Think Big“; jeder ist anders.

Innovation ist nicht immer einfach, wenn man sich auf das Tagesgeschäft konzentriert

Selbstverständlich kennen Sie Ihre eigenen Produkte und Dienstleistungen und sind erfahren in den Zielmärkten, auf die Sie sich konzentrieren. Wenn Sie jedoch Trends im Auge behalten, nicht nur auf Ihren eigenen Märkten, werden Sie feststellen, wie sich die Welt verändert und Ihr Unternehmen sich anpassen und damit Geld verdienen kann. Veränderungen im Hinblick auf soziale Trends, Gesetze, Fortschritt in Bezug auf Materialien und Technologie können sich darauf auswirken, wie Sie Ihre Produkte und Dienstleistungen liefern bzw. anbieten.

Wenn Sie sich auf innovative neue Produkte konzentrieren, dann suchen Sie nach Lücken in Ihrem Angebot und füllen Sie sie. Keine Angst: schauen Sie sich „alte“ Produkte „neu“ an, um zu sehen, ob sie mit gewissen Abwandlungen wieder zum Leben erweckt werden können.

Wenn Sie in Bezug auf neue Materialien und Technologie auf dem Laufenden bleiben und sie mit neuen Trends kombinieren, wird auch hierdurch der Produkttank mit Ideen gefüllt.

All dies erfordert Zeit für die Forschung, weshalb Zeit zu einer der wichtigsten Ressourcen wird, wenn Sie ein wirklich innovatives Unternehmen sein wollen.

Mein Fazit

Investition in F&E ist schwierig, wenn man das Geld zusammenhalten muss, und auch Zeit ist bekanntlich Geld. Viele Unternehmen setzen in einer Rezession hier den Rotstift an, ohne über die langfristigen Konsequenzen nachzudenken.

Durch Ideen – ganz gleich, ob neue oder verbesserte Produkte, Dienstleistungen oder Verfahren – schaffen Unternehmen erfolgreich eine Atmosphäre, in der innovatives Denken blüht und gedeiht.

What.How.When.

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