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Helle Kinning

Verkauf über verschiedene Kanäle … und wie die Technologie den geschäftlichen Wandel vorantreibt

Author: Helle Kinning, Marketing and distribution support specialist


19th Feb 2015


Helle begann das neue Jahr mit einem Besuch bei unserem österreichischen Vertriebspartner, der Schachermayer-Großhandelsgesellschaft m.b.H.

Sie hatte die Gelegenheit, sich mit Herrn Prokuristen Andreas Niedermair und Stefan Mader (Leitung Produktmarketing) darüber zu unterhalten, wie Schachermayer sein Geschäftsmodell auf aktuelle Internet- und Produkttechnologien angepasst hat.

Wie hat sich die Geschäftslandschaft in Österreich in den letzten Jahren verändert und wie haben diese Veränderungen Ihr Geschäft geformt oder beeinflusst?

A.N. Wirtschaftliches Wachstum rein am Österreichischen Markt zu erzielen wird immer schwieriger, daher wird der Export eine immer wichtigere Rolle spielen.

Österreich ist kein Billiglohnland, daher setzen die heimischen Unternehmen auf Qualität und „höherpreisige“ Produkte. Dies unterscheidet uns von anderen Ländern. Wir müssen daher in Innovation und Produktdesign investieren und dann Qualität zu erschwinglichem Preis herstellen. Der Preis ist ein Auslöser für Kaufentscheidungen, aber selbst etwas Teures wird gekauft, wenn das Branding stimmt.

Außerdem wird die Wirtschaft durch viele Richtlinien und Gesetze beeinflusst, die sowohl Segen aber auch Fluch sein können.

S.M. In Bezug auf E-Commerce fand eine große Veränderung statt. Durch sein Wachstum und seinen Erfolg im B2C-Sektor wird der E-Commerce im Bereich des B2B immer wichtiger und wertvoller.

Der Kauf bei Unternehmen wie Amazon bietet Privatpersonen Vorteile, die sie dann am Arbeitsplatz nicht vermissen möchten. Ich glaube, das Einkaufsverhalten im B2B-Bereich wird sich in den kommenden Jahren noch sehr verändern.

Wie sieht es mit neuen Trends in der Möbelindustrie aus?

A.N. Aktive Beleuchtung in Möbeln ist eine der zukünftigen Entwicklungen. Außerdem wird es verschiedene Kombinationen von neuen Materialien und „smarten Möbeln“ geben – d. h. die Kombination von Möbeln und Smartphone-Funktionen.

Ist die österreichische Industrie anders als die, in Ihren Nachbarländern?

A.N. In Österreich gibt es einige große und bekannte Produzenten und Marken. Die österreichische Wirtschaft ist im Vergleich zu anderen Industriestaaten, wie zum Beispiel zu Deutschland, relativ klein. Die österreichische Industrie konzentriert sich generell stärker auf die Herstellung nach Maß als auf Massenproduktion.

Sie haben stark investiert, um ihren Kunden Kaufmöglichkeiten über verschiedene Kanäle zu bieten, wie z. B. kürzlich mittels WEB-Shop mit Handy- Bestellmöglichkeit und der PuSCH App.

Wie viel Einfluss und Vorteile bringt das Internet für ihr Tagesgeschäft? Wie war das Kundenfeedback zu dieser neuen Anwendung?

A.N. Wir konnten eine Veränderung im Kundenverhalten feststellen. Online-Bestellungen nehmen immer mehr zu, und somit wird natürlich auch der Kundensupport in diesem Bereich immer wichtiger. Das Internet bietet die Möglichkeit zum schnellen Vergleich von Produkten.

Die dadurch entstehende Informationsflut kann jedoch auch problematisch werden. Produkte und Dienstleistungen müssen sich von der Masse abheben um noch vom Kunden wahrgenommen zu werden.

Wie viel Prozent Ihrer Kunden bestellen online?

A.N. Es ist sehr schwer, dies zahlenmäßig klar auszudrücken, weil Bestell-Gewohnheiten von Land zu Land verschieden sind. Viele Kunden suchen online nach Informationen und greifen dann zum Hörer, um eine Bestellung aufzugeben oder Fragen zu stellen.

Unser Webshop hat in Österreich jeden Monat über 300.000 Aufrufe. Rund 300 Klein- und Mittelbetriebe benutzen zurzeit unsere PuSCH App“, die im Oktober 2014 in Österreich eingeführt wurde.

Für uns ist es nicht so wichtig auf welche Art ein Kunde eine Bestellung aufgibt, für uns ist wichtig, dem Kunden alle benötigten Informationen die er für eine Bestellung benötigt zur Verfügung zu stellen.

S.M. Wir wollen unseren Kunden die Möglichkeit geben, sich rund um die Uhr über Produkte informieren zu können. Unser Webshop ist an keine Öffnungszeiten gebunden und steht daher unseren Kunden immer für zur Verfügung.

Außerdem bieten wir unseren Kunden im „Partnerportal“ viele Zusatzleistungen an. Diese sind z. B. Produktvideos, technische Datenblätter, Montageanleitungen, CAD-Zeichnungen usw. Des Weiteren haben wir eine Feedback-Funktion installiert. Hier können unsere Kunden Anmerkungen und Verbesserungsvorschläge posten.

Unsere PuSCH-APP hilft unseren Partnern bei der Lagerverwaltung und –führung.

Werden Online-Bestellungen eher von jüngeren Kunden aufgegeben?

A.N. Ja, aber auch von der älteren Generation, die sich geistig jung fühlt:-)

Unser nächster Schritt besteht darin, unsere Kunden zu fragen, was sie eigentlich von elektronischen Medien wollen und als Nächstes erwarten, anstelle dessen, dass wir ihnen sagen, was sie brauchen.

Das Internet ist eine gute Gelegenheit, die technischen und rechtlichen Fragen vieler Kunden zu unserem Produktsortiment zu beantworten.

S.M. Das Kaufverhalten der Kunden ist sehr interessant. Welche Informationen werden benötigt? An welchen Produkten sind unsere Kunden interessiert? Mittels dieser Daten können wir sie dann über neue Produkte, Normen oder sonstige relevante Fakten informieren.

Viele Unternehmen, wie auch Schachermayer, haben sehr schöne Ausstellungsräume. Welchen Einfluss wird in Zukunft das Internet auf die Rolle der Ausstellungsräume haben?

Werden es die Leute weiterhin bevorzugen, Produkte und Lösungen „berühren-fühlen-anschauen“ zu können, oder sehen Sie die Zukunft auf Web-Basis mit virtuellen Ausstellungsräumen? Könnten sich diese zwei Varianten ergänzen?

A.N. Derzeit kommen Kunden noch gerne in die Ausstellungsräume. Aufgrund der umfangreichen Informationsmöglichkeiten im Internet besitzen Kunden heute aber gute technische Produktkenntnisse und wollen sehen, wie Produkte für verschiedene Anwendungen benutzt werden können. Dadurch hat haben sich die Anforderungen an die Präsentation von Produkte in unseren Ausstellungsräumen geändert; der Trend geht in Richtung Funktionalität.

Beispielsweise kann man daheim Musik hören oder zu einem Live-Auftritt gehen. Diese beiden Möglichkeiten ergänzen sich. Beide sind wichtig. Allerdings unterscheidet sich die Erfahrung, die man mitnimmt.

S.M. Unsere Kunden können via Webshop auf 95.000 Produkte zugreifen. Da ist es meiner Meinung nach notwendig, auch einen Ausstellungsraum zu haben. Wenn man will, dass ein Kunde in ein Produkt investiert, ist es wichtig, dass dem Kunden dieses „Berühren-Fühlen-Anschauen“ ermöglicht wird.

Zurzeit haben wir keine virtuellen Ausstellungsräume, ich denke aber, dass sie zukünftig bei einigen Produktsortimenten wirklich sinnvoll sind.

Was sagen Sie für den Markt in den kommenden Jahren voraus? Was sind Ihre Pläne für die Zukunft?

A.N. Neue Materialien und Technologien beeinflussen nicht nur das Design, sondern alle zukünftigen Entwicklungen. Die Herstellung funktionellerer Möbel für die ältere Generation ist zukünftig ein weiterer sehr wichtiger Design-Aspekt.

S.M. Meiner Meinung nach ist der Markt etwas angespannt, darum ist es wichtig nie „stehen“ zu bleiben sondern immer wieder vorauszudenken.

Wir versuchen, neue Kunden über unser breites Produkt- und Dienstleistungsangebot zu gewinnen. Was bestehende Kunden angeht, wollen wir sie mit neuen Innovationen, Produkten und Dienstleistungen begeistern.

Was hebt Sie Ihrer Meinung nach von Ihren Mitbewerbern ab?

A.N. Wir sind ein Familienunternehmen und arbeiten als solches. Wir haben viele langjährige Mitarbeiter, und dadurch bekommen unsere Kunden Kontinuität und hochwertige Dienstleistungen geboten.

S.M. Wir sind nicht nur ein Handelsunternehmen, sondern ein Familienunternehmen, das sich als Dienstleister sieht.

Das Einzigartige an Schachermayer ist das große und vielseitige Produktangebot.

Wie ich bereits erwähnte, haben wir 95.000 Artikel in unserem Webshop – von Werkzeugen, Beschlägen, Befestigungselementen, Türen Böden usw.; außerdem haben wir unser „Partnerportal“ sowie die „PuSCH-App“.

Was sind die größten Herausforderungen für Unternehmen im Jahr 2015?

A.N. Wir wollen Mehrwert schaffen, indem wir parallel zu unseren Produkten zusätzliche Dienstleistungen anbieten.

Der Export wird uns, aufgrund bürokratischer Hürden in einige Ländern, herausfordern.

S.M. Die meiner Meinung nach größte zukünftige Herausforderung ist der schnelle technologische Wandel. Wir müssen kreative und schnell Lösungen anbieten, um nicht den Anschluss am Markt und zu unseren Partnern zu verlieren.

Welche Prognosen stellen Sie zu Möbeltrends am europäischen Markt für 2015 und 2016?

S.M. Ich denke, dass zukünftig auch bei Möbeln immer mehr eine Personalisierung stattfinden wird – Stichwort „mass customization“. Individualität und kreative Lösungen werden in den nächsten Jahren vermehrt gefragt sein.

https://webshop.schachermayer.com

Sue Witkowski

Frische Ideen. Innovatives Design.

Author: Sue Witkowski, Marketing services manager


12th Dec 2014


Das ist der Titel des neuesten Accuride-Videos.

In dem Video wird erzählt, wie unsere Produktentwicklungsteams neue Ideen kreieren und diese dann vom Reißbrett über Prototypentests bis hin zu fertigen Produkten für eine Vielzahl unterschiedlichster Anwendungen und Märkte entwickeln.

Darüber hinaus ist auch ein Begleitheft in englischer und deutscher Sprache erhältlich. Schicken Sie uns eine E-Mail mit Ihren Angaben, um ein Exemplar zu erhalten.

marketingeurope@accuride.com


20th Nov 2014


Geringfügige Verbesserungen eines vorhandenen Produkts sind mitunter so nützlich wie die Markteinführung eines völlig neuen Produkts.

Man betrachte sich die Auszugsschiene 3832.

Diese Schiene existiert seit vielen Jahren und ist weltweit in vielen Anwendungen anzutreffen. Ihre ständige Überarbeitung durch Accuride hat sie zum – wohl am häufigsten kopierten – Bestseller gemacht.

Diese vielseitige Schiene ist, was die meisten Tischler als ‚standardmäßig’ ansehen würden. Sie ist 12,7 mm dick, sowohl mit 32-mm- als auch herkömmlichen Lochbildern kompatibel und kann Belastungen bis zu 45 kg aufnehmen. Somit ist sie ein guter Allrounder für Schrankschubladen, die eine seitenmontierte Schiene benötigen.

Einstellzungen

Die erste Entwicklung war die Hinzufügung von Einstellzungen am Schrankprofil. Dies mag heute alltäglich erscheinen, war für die Entwicklung der 3832 jedoch ein wichtiger erster Schritt.

Der Raum zwischen dem Schrank und der Schublade ist beim Einbau der Schienen von kritischer Bedeutung. Diese notwendige Präzision kann Holzhandwerkern das Leben erschweren. Daher befinden sich einige der Befestigungslöcher auf einer ‚Einstellzunge’ – einer kleinen, von einem U-Schlitz umgebenen Zunge aus Metall. Dank dem Schlitz kann die Spitze der Zunge etwas aus der Ebene des restlichen Metalls heraus gebogen werden. Das heißt, das Schrankprofil kann von der Schrankwand ein wenig wegkommen, um problematische Toleranzen besser auszugleichen.

Schnelltrennung

Alle 3832-Schienen weisen einen integralen Schnelltrennhebel auf, damit der Benutzer die Schiene in den Schrank und das Schubladenprofil zerlegen kann.

Dieses Merkmal hat zwei klare Vorteile. Erstens für den Monteur: weil die Teile der Schiene voneinander getrennt und individuell an das Schrankgehäuse und die Schublade montiert werden können, gestaltet sich die Arbeit einfach.

Zweitens wird der Trennhebel nach erfolgtem Einbau benutzt, um die Schublade ohne Zuhilfenahme von Werkzeugen aus dem Schrank herauszunehmen und wieder einzusetzen (was wohl eher dem Benutzer als dem Tischler zugutekommt).

Wenn Sie nach einer benutzerfreundlichen Verbesserung suchen, dann ist die Einführung des Nockeneinstellers ein perfektes Beispiel.

Die Nocken-Schubladeneinstellung bietet Installateuren einen simplen und dennoch präzisen Mechanismus zur vertikalen Schubladeneinstellung.

Der Nockenmechanismus ändert die vertikale Position von Schubladen bis zu 4,8 mm und ist vorne an der Schiene einfach zugänglich. Der Mechanismus wird lediglich mit einem Schraubendreher nach links oder rechts gedreht, um für die richtige Einstellung zu sorgen.

Einrastungen dienen dazu, eine Schiene – ohne Verriegelung – geschlossen oder offen zu halten.

Dies mag recht simpel erscheinen, es ist jedoch wichtig, dass die Schienen in Position gehalten werden – die Schubladen sollen nach dem Schließen nicht auffliegen, und alle 3832-Schienen weisen Rastung in geschlossener Position auf.

Auszug mit Rastung (3832DO)

Der Auszug mit Rastung ist ebenso wichtig für Anwendungen wie Tastaturauszüge, die bei Gebrauch offen bleiben müssen.

Soft Close-Dämpfung (3832EC)

Eine Soft Close-Schublade fühlt sich einfach gut an, und diese ist seitenmontiert … anstelle der normalerweise bei Küchenschubladen verwendeten, darunter montierten, Schiene.

Selbsteinzug (3832SC/HDSC)

Unsere Selbsteinzugsschienen gewährleisten, dass Schubladen sich schließen und geschlossen bleiben, damit alles sauber und ordentlich aussieht. Es gibt zwei Optionen: eine standardmäßige selbsteinziehende Ausführung und eine stärker belastbare Version, die ideal für mobile Anwendungen wie z. B. Wagenschubladen ist.

Touch Release (3832TR/HDTR)

Wenn Ihnen der Look von simplen, sauberen Schubladenfronten gefällt oder Sie an diejenigen denken müssen, denen das Erfassen von Knöpfen oder Griffen schwerfällt, dann sind unsere Touch Release-Produkte ideal. Durch behutsames Drücken der Schubladenfront wird die Schublade geöffnet und dabei rund 45 mm bewegt.

Anklemmbare Winkel

Anklemmbare Winkel bieten weitere Montagemöglichkeiten und gestatten sowohl Boden- als auch Plattformmontage. Sie können an die standardmäßigen 3832- plus DO- und SC/HDSC-Versionen ab Länge 35 cm montiert werden.

3832 – Oberflächen

Verzinkt Weiß Schwarz
3832 und 3832DH 3832 3832
3832DO
3832SC 3832SC 3832SC
3832HDSC
3832TR 3832TR 3832TR
3832HDTR
3832EC 3832EC
3832EL
Winkel 633xx Winkel 633xx Winkel 633xx

Sue Witkowski

Schulungen für erfolgreiches Verkaufen

Author: Sue Witkowski, Marketing services manager


24th Mar 2014


Wenn Sie jemanden mit dem Verkauf Ihrer Produkte beauftragen, dann erscheint es doch nur offensichtlich, dass Sie ihm dann auch die entsprechenden Tools mit an die Hand geben.

Das Vertriebsnetz von Accuride erstreckt sich auf ganz Europa und beschäftigt weit über 1.000 Vertriebsmitarbeiter, die in unserem Namen tätig sind. Wir wollen, dass unsere Kunden die richtige Schiene für ihr Projekt kaufen. Deshalb ist es unerlässlich, dass wir unsere Vertriebspartner bezüglich unserer Produkte immer auf dem neuesten Stand halten. Unsere Partner müssen in der Lage sein, unsere Produkte zu verstehen und sie für eine Vielzahl von Märkten und Anwendungen zu spezifizieren.

Eine einmalige Schulung reicht dafür bei Weitem nicht aus. Da wir ständig neue Produkte entwickeln und neue Märkte erschließen, müssen auch unsere Schulungen kontinuierlich stattfinden.

Wir stellen sicher, dass unsere Vertriebspartner Experten für unsere Produktlinien sind und die Endkunden vollstes Vertrauen in sie haben.

Es ist jedoch nicht nur der Aussendienst an vorderster Front, der über umfassende Kenntnisse über Accuride und unsere Produkte verfügen muss. Auch Telesales- und Kundenservice-Mitarbeiter müssen entsprechend geschult werden.

Die regionalen Verkaufsleiter von Accuride sind unmittelbar dafür verantwortlich, ihre Händler zu schulen. Dies stärkt zudem die Beziehungen zwischen beiden Seiten. Wir besuchen sie vor Ort und organisieren Praxis-Schulungen, welche auf die individuellen Bedürfnisse und den jeweiligen Tätigkeitsbereich der Gruppe zugeschnitten sind.

Dabei stellen Produktschulungen nur einen Teil des Verkaufserfolgs von Accuride dar, unserer Meinung nach jedoch einen ziemlich wichtigen.

Einige Tipps für erfolgreiche Schulungen

Folgende Tipps lassen sich auf die meisten Produktschulungen anwenden. Ich hoffe, dass Sie sie hilfreich finden werden.

  • Erwachsene Lernende erwerben Wissen durch Zwei-Wege-Kommunikation: Regen Sie Diskussionen an mittels interaktiver Veranstaltungen wie Fallstudien und Rollenspiele.
  • Erwachsene lernen, was sie für sich selbst in ihrer jeweiligen Situation sowie hinsichtlich der Probleme, mit denen sie sich täglich konfrontiert sehen, als nützlich erachten: Gestalten Sie Inhalte und Materialien möglichst relevant.
  • Nutzen Sie die Erfahrungen der Schulungsteilnehmer als Teil der Schulungen. Dadurch werden die Teilnehmer dazu ermutigt, mitzumachen.
  • Erwachsene haben oft festgefahrene Ansichten, welche sie gegenüber neuen Denkweisen unaufgeschlossen machen können: Regen Sie Diskussionen zwischen Ihnen und der Gruppe sowie innerhalb der Gruppe an.
  • Gestalten Sie die Schulungsräumlichkeiten bequem und ungezwungen, damit alle sich wohlfühlen. Seien Sie gut vorbereitet und entspannt.


Kreativer Einsatz von Präsentationen

Obwohl Präsentationen natürlich sehr nützlich sein können, sollten Sie sich nicht sklavisch auf sie verlassen.

Die Schulungsteilnehmer können nicht gleichzeitig Ihnen zuhören, ein Muster studieren und der Präsentation folgen. Fügen Sie hin und wieder eine leere Folie ein, um den Teilnehmern Gelegenheit zu geben, Muster zu studieren, einen Punkt zu diskutieren oder Beispiele der Teilnehmer zu erörtern. PowerPoint eignet sich ideal zum Zeigen von Bildern und Schaffen eines strukturierten Schulungsablaufs, kann aber auch langweilig sein.

Erwägen Sie den Einsatz von Flipcharts, um Schulungen interaktiver zu gestalten.

Schulungshilfsmittel und Handreichungen

  • Stellen Sie nicht zu viel zur Schau.
  • Sorgen Sie bei der Einleitung dafür, dass Produkte nicht sichtbar sind bzw. decken Sie sie ab.
  • Stellen Sie nur Produkte vor, die für die jeweilige Schulung relevant sind.
  • Geben Sie ein Produktmuster nicht herum, während Sie weitersprechen. Geben Sie eine Erläuterung, geben Sie dann das/die Muster herum und ermuntern Sie die Gruppe, darüber zu sprechen. Nachdem die Gespräche beendet sind, geben Sie wieder eine Erläuterung oder stellen Sie eine geschlossene Frage, um den Punkt abzuschließen, und sorgen Sie dann dafür, dass das Muster nicht mehr sichtbar ist. Dann können Sie fortfahren.
  • Handreichungen sollten erst am Ende einer Schulung ausgegeben werden, es sei denn, Sie nehmen direkten Bezug darauf.
  • Kataloge – diese sind während einer Schulung nur dann zu verwenden, wenn Sie direkten Bezug darauf nehmen – stellen Sie sicher, dass alle Teilnehmer die richtige Seite betrachten.

Fallstudien

Verwenden Sie persönliche Erfahrungen der Teilnehmer als Fallstudien. Sie werden unter Umständen feststellen, dass Teilnehmer bereits einige Probleme oder Fragen haben, die Sie in der Gruppe diskutieren können, um eine Lösung zu finden.

Sie können sich auch Probleme und/oder Fragen einfallen lassen, um bestimmte Punkte zu veranschaulichen, oder ein Rollenspiel durchführen, wenn Sie der Meinung sind, dass dies nützlich sein kann bzw. von den Teilnehmern gerne angenommen wird. Bereiten Sie einige Fallstudien oder Anwendungsprobleme vor, welche die Teilnehmer diskutieren können.

Wie erkenne ich, ob eine Schulung erfolgreich ist?

Geben Sie ein klares Ziel vor und stellen Sie sicher, dass alle vorgetragenen Punkte auf dieses Ziel hinarbeiten.

Geben Sie klare und präzise Erläuterungen und vergewissern Sie sich, dass jeder Punkt von den Teilnehmern verstanden wurde. Wenn die Schulung eine Reihe von aufeinander aufbauenden Bausteinen umfasst, müssen Sie sicherstellen, dass ein Block verstanden wurde, bevor Sie mit dem nächsten fortfahren. Arbeiten Sie mit Fragen, Diskussionen, Fallstudien und Beispielen, um zu prüfen, ob die Teilnehmer verstanden haben.

Mithilfe von Fragen lässt sich am einfachsten überprüfen, ob die Teilnehmer verstanden haben. Eine „offene“ Frage erwartet eine Antwort, die sich auf Erfahrungen, Wissen und Urteilskraft stützt – oft über die Grenzen der Schulung hinaus.

Bei Schulungen müssen Sie dafür sorgen, dass die Teilnehmer interessiert sind und mitmachen. Nutzen Sie also jede Gelegenheit, sie mit Gesprächsstartern oder offenen Fragen dazu zu bringen, ihre Meinung einzubringen oder über ihre Erfahrungen zu sprechen.

Stellen Sie sicher, dass Sie wissen, warum Sie Fragen stellen (Ist die Frage für das Schulungsziel relevant?), kennen Sie die Antworten, achten Sie darauf, dass Sie Ideen der Teilnehmer berücksichtigen und dass Sie sich ergebende Diskussionen lenken können.

Mit Hilfe eines Fragebogens können Sie gegebenenfalls ermitteln, ob die Teilnehmer Ihre Schulung nützlich fanden.

Planen von Schulungen

  • Berücksichtigen Sie, wer an einer Schulung teilnimmt, und planen Sie entsprechend.
  • Geben Sie für jede Schulung ein Ziel vor.
  • Halten Sie dieses Ziel in einem einzigen Satz schriftlich fest. Dies wird Sie davon abhalten, sich zu viel vorzunehmen, und dafür sorgen, dass Sie nicht zu weit ausholen.
  • Denken Sie über die Methode nach, wie Sie das Thema vermitteln wollen. Überlegen Sie zum Beispiel, ob Sie vor Beginn der Hauptschulung bestimmte Punkte wiederholen müssen. Machen Sie sich Gedanken, auf welche Art von Diskussionen Sie hinarbeiten wollen, und stellen Sie sicher, dass Sie die entsprechenden Anwendungsbeispiele vorbereitet haben.
  • Stellen Sie die Schulungshilfsmittel zusammen, z.B. Muster, Handreichungen, Kataloge.
  • Welche audiovisuellen Geräte benötigen Sie?

Zusammenfassung

1. Verstehen Sie die Schulungsteilnehmer
Beurteilen Sie die Teilnehmer: Gruppengröße, Interesse und Kenntnisstand. Einigen Sie sich mit dem Kunden im Voraus, welche(s) Ziel(e) Sie bis Ende der Schulung erreichen müssen.

2. Bereiten Sie die Schulungsinhalte vor
Strukturieren Sie die wichtigsten Aussagen, indem Sie relevante Informationen zusammenfassen. Entscheiden Sie sich für die korrekten visuellen Hilfsmittel, Handreichungen sowie Vorführmuster zum Vermitteln der Informationen.

3. Schaffen Sie das richtige Umfeld
Wählen Sie einen geeigneten Schulungsort und seien Sie gut vorbereitet, am gewählten Ort Ihre Schulung abzuhalten.

4. Arbeiten Sie an Ihren eigenen Fähigkeiten als Schulungsleiter
Identifizieren Sie Ihre(n) persönlichen Stil/Stärken. Verstehen Sie, wie man eine Beziehung zu den Schulungsteilnehmern aufbaut. Arbeiten Sie an der Tragfähigkeit Ihrer Stimme sowie daran, wie Sie auf Fragen eingehen.

Photo: Geoffrey Whiteway, freerangestock.com


4th Mar 2014


Seit der Einführung der sehr erfolgreichen Linearführungsschiene mit Kugelumlaufwagen (DA0115RC) haben wir einige Fragen hinsichtlich der Befestigung des Wagens an der Befestigungswand erhalten.

Dieses Produkt hat sich in einer Vielzahl unterschiedlichster Anwendungsbereiche bewährt und so haben wir bei unserer Technikabteilung zwecks unterschiedlicher Befestigungsoptionen in Abhängigkeit von der Dicke der Befestigungswand nachgefragt.

Jeder Wagen besitzt zwei M5-Zapfen und die beiden unten dargestellten Optionen zeigen die Befestigung mit Hilfe einer Aufsteckschraube sowie mit einer selbstsichernden Mutter. Diese sind bei jedem gut sortierten Eisenwarenhandel erhältlich.

Cassette – Kassette; Panel – Befestigungswand; Track – Schiene; Connector bolt (M5) – Zapfen (M5); Nyloc nut (M5) – selbstsichernde Mutter (M5)

Bei technischen Fragen schicken Sie bitte eine E-Mail an marketingeurope@accuride.com.

What.How.When.

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