Accuride blog

Blog Archive
Blogthemen

20th May 2015


SEO-Berater sind laufend damit befasst, Kunden-Websites und deren Webstrategien zukunftssicher zu machen.

Die SEO-Praxis ist schnellem Wandel unterworfen, und ein Großteil der Arbeit besteht darin, auf dem Laufenden zu bleiben und sich allen neuen Fortschritten oder Ankündigungen seitens Google oder der Such-Community anzupassen. Diese Arbeitsweise hatte zum Ergebnis, dass SEO-Fachleute vorauszusagen versuchten, was Google ihrer Meinung nach als Nächstes tut – auf der Basis von Daten, Forschung und Lektüre dessen, was Google gerade macht und möglicherweise plant.

Genau dies werden wir in diesem letzten Teil unserer Miniserie behandeln: wo die SEO heute ist, wohin die Suche geht und was die Zukunft wohl bringen mag.

Zum Zeitpunkt der Abfassung (Anfang März 2015) hat Google soeben eine enorme Änderung seines Algorithmus bekanntgegeben. Dadurch haben sich die Spielregeln abermals geändert und wurde die Branche quasi in Brand gesetzt; am 26. Februar gab Google das Deindexing von Websites bekannt – d. h. ab 21. April dieses Jahres erscheinen sie nicht in Smartphone-Suchergebnissen, wenn sie nicht mit den Mobile Friendly-Richtlinien von Google übereinstimmen. Der Algorithmus wird überarbeitet: die Ranking-Berechnungen berücksichtigen dabei, ob eine Site reagibel gestaltet ist oder eine handyspezifische Alternative aufweist.

Dies wird sich tiefgreifend auf Suchen auswirken und die Welt zwingen, mit der Zeit zu gehen. Weil rund 40 % des gesamten Suchverkehrs auf Handysuchen entfällt (Stand: Ende 2014), macht Google es zu einem „Vergehen“, NICHT über eine Website zu verfügen, die auf einem Handy nicht nur funktioniert, sondern auch gut funktioniert und benutzerfreundlich ist. Und wenn man sich nicht daran hält? Dann erscheint man nicht mehr in Suchen auf einem Smartphone!

Vorhergesagt wurde dies aufgrund des seit vergangenem Herbst in Handy-Suchergebnissen auftauchenden „handyfreundlichen“ Tags, das Handy-Suchenden zeigt, ob eine Site auf ihrem Telefon richtig funktioniert oder nicht. Angesichts einer Reihe von Führern zu der Frage, wie sichergestellt wird, dass eine Website handyfreundlich ist (die vom Webmaster Blog vorgestellt wurden), brauchte man keine anderen Informationen, um zu wissen, dass eine enorme Umstellung bevorstand.

Diese Bekanntmachung war ungewöhnlich, da sie vom üblichen Google-Prozedere abwich … demzufolge Algorithmus-Änderungen ohne jede Warnung eingeführt werden und dann eine kurze Pressemitteilung folgt, um zu erläutern, was passiert ist, nachdem jedermanns Präsenz und Rankings Schiffbruch erlitten hatten!

Die Zukunft – 2015 und darüber hinaus

Google aktualisiert und optimiert seinen Algorithmus laufend und nimmt dabei geringfügige Änderungen der Suchergebnisse-Seite vor. Heutzutage will Google allem Anschein nach, dass Benutzer möglichst viel Zeit auf der Ergebnisse-Seite verbringen, ohne auf irgendwelche Sites zu klicken. Dies geschieht, indem eine Fülle von Informationen zur Beantwortung von Benutzerfragen auf der eigentlichen Ergebnisse-Seite vorgelegt wird.

Ein gutes Beispiel hierfür ist das Feld „Rich Answers“, das einer vertrauenswürdigen Seite nützliche Informationen entnimmt und sie oben in den Ergebnissen in ihrem eigenen Feld anzeigt. Der Knowledge Graph rechts auf der Seite zeigt viele Informationen über Institutionen und Unternehmen, damit Suchende wesentliche Einzelheiten erfahren, ohne auf die Site klicken zu müssen. Diese können ziemlich umfangreich sein: von Karten bis zu den nächstgelegenen Filialen, von Links bis zu sozialen Medienprofilen, vom Namen der CEOs bis zu Aktienpreisen. All diese Informationen zeigen das, was gesucht wird, in kürzestmöglicher Zeit und ohne über Google zu anderen Sites navigieren zu müssen, um diese schnellen Antworten zu finden.

Die wohl größte Umstellung bei der Suche kommt erst noch: Google-Forscher arbeiten zurzeit an einem neuen Ranking-System, das die Vertrauenswürdigkeit einer Website bewertet und Sites danach einstuft, wie viele Fakten sie enthalten, anstatt, wie viele Links zu ihnen führen.

Der gegenwärtige Google-Algorithmus bestimmt die Beliebtheit einer Website, indem überwacht wird, wie viele andere Sites mit ihr verlinkt sind und wie viel Aktivität sich im Zusammenhang mit ihr auf sozialen Medienplattformen entfaltet. Das Problem dabei ist, dass Sites, die wenige nützliche Informationen enthalten, immer noch gut bewertet werden können … trotz allen Änderungen, die Google in den letzten Jahren vorgenommen hat, um sicherzustellen, dass dies nicht geschieht.

Knowledge Vault

Dieser neue, noch im Frühstadium der Entwicklung befindliche Algorithmus zählt die Anzahl unrichtiger Tatsachen auf einer Seite, um somit ihre Vertrauenswürdigkeit zu bewerten. Daher gilt: je mehr falsche Informationen eine Seite enthält, desto niedriger ihr Score. Die Software nutzt Googles Knowledge Vault als Datenquelle. Knowledge Vault ist eine riesige Datenbank mit Fakten über so ziemlich alles, die Google seit Jahren mit Informationen aus dem Internet ausbaut.

Dieses im Anfangsstadium befindliche System wird es noch lange Zeit nicht geben. Wir werden es jedoch im Auge behalten, weil es in einer weiteren kompletten Überarbeitung der Kernfunktionen von Suchvorgängen gipfeln wird.

Wie Sie sehen können, ist die SEO eine schnelllebige und sich laufend weiterentwickelnde Disziplin. Wir hinken Google in dem Bemühen, unsere Websites bestmöglich zu gestalten, immer hinterher. Dies ist gewiss nicht einfach, wenn sich die Spielregeln ständig ändern.


6th May 2015


Ich werde oft auf die Bedeutung der SEO angesprochen. „Die Erstellung dieses Inhalts und die Verwaltung der Website sind ja schön und gut, sind diese Aspekte aber für mich und mein Geschäft – in meiner Branche – wirklich wichtig?“ Die kurze Antwort lautet „Ja“.

Die optimale Internetpräsenz, eine bestmöglich auf Suchmaschinen abgestimmte Website und der Austausch hochwertiger Inhalte sind für jedes Unternehmen wichtig, egal wie fortschrittlich – oder auch nicht – Ihre Branche sein mag!

Und der Grund dafür? Ihre Website und Ihre allgemeine Internetpräsenz sind die besten Ressourcen, die Ihnen je für die Produktvermarktung, Öffentlichkeitsarbeit und Verwaltung Ihrer Marke zur Verfügung standen. In der heutigen Welt sind Internet-Suchmaschinen die Hauptportale, über die man Fragen beantwortet bekommt. Deswegen ist das Top-Ranking in diesen Suchmaschinen zu einem zentralen Thema des Wettbewerbs geworden. Wer bei den Rankings gut abschneidet, erhöht nicht nur die Trefferquote seiner Site und steigert potenziell den Umsatz: die Sichtbarkeit für Suchmaschinen verknüpft auch die Führungsstellung in der Branche optimal mit dem Zielpublikum.

Wie im ersten Teil dieser kurzen Reihe erwähnt geht es bei der SEO heutzutage um viel mehr, als in den Suchergebnissen ganz oben zu stehen. Geschäftlich bietet sie Ihnen viel mehr Vorteile als lediglich die Tatsache, dass Ihre Site auf der ersten Google-Seite erscheint.

Markenbekanntheit

Erstens wird Suchmaschinen und deren Ergebnissen vertraut; Social Proof als Konzept beantwortet weitgehend die Frage, warum die Top-Ranking-Sites ihren Eigentümern bessere Dienste leisten. „Wenn Google sagt, dass dieses Unternehmen am besten ist, dann stimmt das schon.“ Durch dieses Vertrauen kann der Stellenwert einfach aus der Sichtbarkeit abgeleitet werden. Zweitens gewährleistet die laufende Verbesserung Ihrer Website (d. h. ihre laufende Weiterentwicklung, damit sie nie fade wird) eine bessere Benutzererfahrung.

Neben diesen übergeordneten Konzepten bietet sich eine vortreffliche Gelegenheit, gute Öffentlichkeitsarbeit zu leisten und die Markenbekanntheit zu steigern: schließlich besteht Google darauf, dass Websites hochwertige, interessante und nützliche Inhalte bieten. Die Erstellung branchenorientierter Inhalte hat zwei große Vorteile. Erstens gilt: je relevanter der Inhalt Ihrer Website ist, desto höher sind Ihre Rankings insgesamt, weil Google erkennt, dass Sie sich bemühen, Anfragen auf benutzerfreundliche Weise zu beantworten. Zweitens erhöht ein guter Inhalt den Verkehr zu Ihrer Website, weil dieser Inhalt von anderen gelesen und auf ihren eigenen Sites und Blogs oder über soziale Netzwerke ausgetauscht wird. Der Austausch Ihres Inhalts ist ein Ranking-Faktor an sich, weil das Ansehen, das Sie in Ihrem Marktsektor genießen, von Google besser erkannt wird; wenn andere Ihren Inhalt lesen, austauschen und verlinken, dann muss er nützlich sein.

Über erhöhte Rankings und mehr Verkehr hinaus entspricht es guter PR-Praxis, eine treffsichere Internetpräsenz zu wahren und sich aktiv am Erstellen und Austausch von Inhalten im Internet zu beteiligen, sich stets aktuell über das Branchengeschehen zu informieren und Online-Trends und -Debatten zu beeinflussen.

Weitere Vorteile der SEO:

  • Wettbewerbsvorsprung, indem sichergestellt wird, dass Ihre Rankings und Ihre Internetpräsenz der Konkurrenz Lichtjahre voraus sind
  • Bessere Nutzung von Analysedaten und viel straffere Kontrolle darüber, was Ihre Website leistet, warum dies so ist und wie man dies verbessern kann
  • Weniger Ausgaben für AdWords. Je stärker Ihre organische Präsenz ist und je höher Ihre Rankings sind, desto weniger Geld müssen Sie für kurzzeitige Präsenz – sprich AdWords – ausgeben.

Wie Sie sehen können, umfasst eine moderne SEO-Strategie jetzt viel mehr Aspekte als allein den Versuch, Rankings zu erzielen. In der schnelllebigen Welt der Digitalvermarktung und des Internets im Allgemeinen ist es unerlässlich, jederzeit mit der aktuellen Praxis vertraut zu sein und nicht auf einer faden Website sitzenzubleiben, die Ihnen gleich nach der Live-Schaltung nichts nützt.

Eine SEO-Strategie ist daher unerlässlich. Sie gewährleistet, dass Ihre Website für Besucher, für Suchmaschinen-Webmaster und vor allen für Sie und Ihr Unternehmen nützlich ist.

20. Mai - Teil Drei | SEO im Jahre 2015: Handys und mehr


22nd Apr 2015


Jeder, der selbst im Entferntesten mit dem Marketing oder Webmanagement befasst ist, hat in den letzten Jahren bestimmt den Begriff SEO (Search Engine Optimization = Suchmaschinenoptimierung) gehört.

Seit 2011 gewinnt die SEO als Konzept im Bereich Digitalvermarktung immer mehr an Bedeutung. Ursprünglich wurde sie als „dunkle Kunst“ betrachtet, die Suchmaschinenalgorithmen durch Tricks oder Manipulation dazu brachte, Websites in Ranking-Seiten ganz oben aufzuführen.

Seitdem hat sich jedoch viel geändert, und in ihrer heutigen Gestalt ist die SEO etwas ganz anderes. Heute sind SEO-Berater eher mit Content-Strategien beschäftigt und in Analysedaten vertieft, anstatt Tausende von Links auf verdeckte Linkfarm-Websites zu setzen und ein Schlüsselwort 20 Mal auf einer Webseite zu wiederholen.

„Panda“ und „Penguin“

Der Hauptgrund für diese bedeutende Umstellung lag in zwei als „Panda“ und „Penguin“ bezeichneten umfangreichen Updates des Google-Algorithmus (2011 und 2012). Sie gingen mit SEO-Techniken, die sich verdeckter Aktivitäten bedienten, hart ins Gericht. Diese algorithmischen Updates revolutionierten die Branche und machten die SEO zu einer Aktivität, die sich an Google-Regeln und -Richtlinien hält, statt gegen sie zu verstoßen!

Die SEO geht diesen eingeschlagenen Weg weiter und gliedert sich nunmehr in das, was wir als „Onsite“ und „Offsite“ bezeichnen. Der Onsite-Bereich befasst sich mit technischen Updates einer Website, um sie den Webmaster-Richtlinien von Google entsprechend vollständig zu optimieren.

Dadurch wird sichergestellt, dass eine Site die bestmögliche Chance hat, möglichst viele Kriterien im Hinblick auf Ranking-Faktoren zu erfüllen (es gibt insgesamt rund 200 – also viele derartige Kriterien!). Hierunter fällt alles von der Gewährleistung, dass Metatitel den Seiteninhalt genau beschreiben, bis zur CSS-Komprimierung, um Seiten schnell laden zu können.

„Content-Vermarktung“

Der Offsite-Bereich hingegen befasst sich damit, was wir als „Content-Vermarktung“ bezeichnen. Dabei soll vor allem sichergestellt werden, dass eine Website mit einem umfassenden Netz anderer Sites verlinkt ist (dies ist gut für Rankings) und dass Inhalte über das Internet, u. a. soziale Medienplattformen, ausgetauscht werden. In den letzten Jahren hat Google auf diese inhaltliche Reichweite und den Austausch hohen Wert gelegt, weil Google möchte, dass Websites für Internetbenutzer nützlich und hilfreich gestaltet sind. Wenn Ihre Site diesen Anforderungen entspricht, dann ist Google viel eher imstande, sie als eines der Top-Ergebnisse bei Anfragen aufzuführen.

SEO ist als ganzheitlicher Prozess aufzufassen, der nicht nur mit Webdesign und -entwicklung, sondern auch mit Ihrer Digitalvermarktung und Ihrer allgemeinen PR-Arbeit verflochten ist; eher ein Rahmen als ein linearer Prozess und etwas, das bei jeder Internettätigkeit zu bedenken ist. „Zuerst der Benutzer, dann Suchmaschinen“ ist unser Mantra hier in der SEO-Abteilung von Verto, und dieser Ausdruck unterstreicht den Stellenwert der SEO in der heutigen digitalen Welt.

Wenn Ihre Site benutzeroptimiert ist, dann werden Sie bei der SEO belohnt.

6. Mai - Teil Zwei | Ist die SEO für mein Geschäft eigentlich von Bedeutung?

Helle Kinning

Verkauf über verschiedene Kanäle … und wie die Technologie den geschäftlichen Wandel vorantreibt

Author: Helle Kinning, Marketing and distribution support specialist


19th Feb 2015


Helle begann das neue Jahr mit einem Besuch bei unserem österreichischen Vertriebspartner, der Schachermayer-Großhandelsgesellschaft m.b.H.

Sie hatte die Gelegenheit, sich mit Herrn Prokuristen Andreas Niedermair und Stefan Mader (Leitung Produktmarketing) darüber zu unterhalten, wie Schachermayer sein Geschäftsmodell auf aktuelle Internet- und Produkttechnologien angepasst hat.

Wie hat sich die Geschäftslandschaft in Österreich in den letzten Jahren verändert und wie haben diese Veränderungen Ihr Geschäft geformt oder beeinflusst?

A.N. Wirtschaftliches Wachstum rein am Österreichischen Markt zu erzielen wird immer schwieriger, daher wird der Export eine immer wichtigere Rolle spielen.

Österreich ist kein Billiglohnland, daher setzen die heimischen Unternehmen auf Qualität und „höherpreisige“ Produkte. Dies unterscheidet uns von anderen Ländern. Wir müssen daher in Innovation und Produktdesign investieren und dann Qualität zu erschwinglichem Preis herstellen. Der Preis ist ein Auslöser für Kaufentscheidungen, aber selbst etwas Teures wird gekauft, wenn das Branding stimmt.

Außerdem wird die Wirtschaft durch viele Richtlinien und Gesetze beeinflusst, die sowohl Segen aber auch Fluch sein können.

S.M. In Bezug auf E-Commerce fand eine große Veränderung statt. Durch sein Wachstum und seinen Erfolg im B2C-Sektor wird der E-Commerce im Bereich des B2B immer wichtiger und wertvoller.

Der Kauf bei Unternehmen wie Amazon bietet Privatpersonen Vorteile, die sie dann am Arbeitsplatz nicht vermissen möchten. Ich glaube, das Einkaufsverhalten im B2B-Bereich wird sich in den kommenden Jahren noch sehr verändern.

Wie sieht es mit neuen Trends in der Möbelindustrie aus?

A.N. Aktive Beleuchtung in Möbeln ist eine der zukünftigen Entwicklungen. Außerdem wird es verschiedene Kombinationen von neuen Materialien und „smarten Möbeln“ geben – d. h. die Kombination von Möbeln und Smartphone-Funktionen.

Ist die österreichische Industrie anders als die, in Ihren Nachbarländern?

A.N. In Österreich gibt es einige große und bekannte Produzenten und Marken. Die österreichische Wirtschaft ist im Vergleich zu anderen Industriestaaten, wie zum Beispiel zu Deutschland, relativ klein. Die österreichische Industrie konzentriert sich generell stärker auf die Herstellung nach Maß als auf Massenproduktion.

Sie haben stark investiert, um ihren Kunden Kaufmöglichkeiten über verschiedene Kanäle zu bieten, wie z. B. kürzlich mittels WEB-Shop mit Handy- Bestellmöglichkeit und der PuSCH App.

Wie viel Einfluss und Vorteile bringt das Internet für ihr Tagesgeschäft? Wie war das Kundenfeedback zu dieser neuen Anwendung?

A.N. Wir konnten eine Veränderung im Kundenverhalten feststellen. Online-Bestellungen nehmen immer mehr zu, und somit wird natürlich auch der Kundensupport in diesem Bereich immer wichtiger. Das Internet bietet die Möglichkeit zum schnellen Vergleich von Produkten.

Die dadurch entstehende Informationsflut kann jedoch auch problematisch werden. Produkte und Dienstleistungen müssen sich von der Masse abheben um noch vom Kunden wahrgenommen zu werden.

Wie viel Prozent Ihrer Kunden bestellen online?

A.N. Es ist sehr schwer, dies zahlenmäßig klar auszudrücken, weil Bestell-Gewohnheiten von Land zu Land verschieden sind. Viele Kunden suchen online nach Informationen und greifen dann zum Hörer, um eine Bestellung aufzugeben oder Fragen zu stellen.

Unser Webshop hat in Österreich jeden Monat über 300.000 Aufrufe. Rund 300 Klein- und Mittelbetriebe benutzen zurzeit unsere PuSCH App“, die im Oktober 2014 in Österreich eingeführt wurde.

Für uns ist es nicht so wichtig auf welche Art ein Kunde eine Bestellung aufgibt, für uns ist wichtig, dem Kunden alle benötigten Informationen die er für eine Bestellung benötigt zur Verfügung zu stellen.

S.M. Wir wollen unseren Kunden die Möglichkeit geben, sich rund um die Uhr über Produkte informieren zu können. Unser Webshop ist an keine Öffnungszeiten gebunden und steht daher unseren Kunden immer für zur Verfügung.

Außerdem bieten wir unseren Kunden im „Partnerportal“ viele Zusatzleistungen an. Diese sind z. B. Produktvideos, technische Datenblätter, Montageanleitungen, CAD-Zeichnungen usw. Des Weiteren haben wir eine Feedback-Funktion installiert. Hier können unsere Kunden Anmerkungen und Verbesserungsvorschläge posten.

Unsere PuSCH-APP hilft unseren Partnern bei der Lagerverwaltung und –führung.

Werden Online-Bestellungen eher von jüngeren Kunden aufgegeben?

A.N. Ja, aber auch von der älteren Generation, die sich geistig jung fühlt:-)

Unser nächster Schritt besteht darin, unsere Kunden zu fragen, was sie eigentlich von elektronischen Medien wollen und als Nächstes erwarten, anstelle dessen, dass wir ihnen sagen, was sie brauchen.

Das Internet ist eine gute Gelegenheit, die technischen und rechtlichen Fragen vieler Kunden zu unserem Produktsortiment zu beantworten.

S.M. Das Kaufverhalten der Kunden ist sehr interessant. Welche Informationen werden benötigt? An welchen Produkten sind unsere Kunden interessiert? Mittels dieser Daten können wir sie dann über neue Produkte, Normen oder sonstige relevante Fakten informieren.

Viele Unternehmen, wie auch Schachermayer, haben sehr schöne Ausstellungsräume. Welchen Einfluss wird in Zukunft das Internet auf die Rolle der Ausstellungsräume haben?

Werden es die Leute weiterhin bevorzugen, Produkte und Lösungen „berühren-fühlen-anschauen“ zu können, oder sehen Sie die Zukunft auf Web-Basis mit virtuellen Ausstellungsräumen? Könnten sich diese zwei Varianten ergänzen?

A.N. Derzeit kommen Kunden noch gerne in die Ausstellungsräume. Aufgrund der umfangreichen Informationsmöglichkeiten im Internet besitzen Kunden heute aber gute technische Produktkenntnisse und wollen sehen, wie Produkte für verschiedene Anwendungen benutzt werden können. Dadurch hat haben sich die Anforderungen an die Präsentation von Produkte in unseren Ausstellungsräumen geändert; der Trend geht in Richtung Funktionalität.

Beispielsweise kann man daheim Musik hören oder zu einem Live-Auftritt gehen. Diese beiden Möglichkeiten ergänzen sich. Beide sind wichtig. Allerdings unterscheidet sich die Erfahrung, die man mitnimmt.

S.M. Unsere Kunden können via Webshop auf 95.000 Produkte zugreifen. Da ist es meiner Meinung nach notwendig, auch einen Ausstellungsraum zu haben. Wenn man will, dass ein Kunde in ein Produkt investiert, ist es wichtig, dass dem Kunden dieses „Berühren-Fühlen-Anschauen“ ermöglicht wird.

Zurzeit haben wir keine virtuellen Ausstellungsräume, ich denke aber, dass sie zukünftig bei einigen Produktsortimenten wirklich sinnvoll sind.

Was sagen Sie für den Markt in den kommenden Jahren voraus? Was sind Ihre Pläne für die Zukunft?

A.N. Neue Materialien und Technologien beeinflussen nicht nur das Design, sondern alle zukünftigen Entwicklungen. Die Herstellung funktionellerer Möbel für die ältere Generation ist zukünftig ein weiterer sehr wichtiger Design-Aspekt.

S.M. Meiner Meinung nach ist der Markt etwas angespannt, darum ist es wichtig nie „stehen“ zu bleiben sondern immer wieder vorauszudenken.

Wir versuchen, neue Kunden über unser breites Produkt- und Dienstleistungsangebot zu gewinnen. Was bestehende Kunden angeht, wollen wir sie mit neuen Innovationen, Produkten und Dienstleistungen begeistern.

Was hebt Sie Ihrer Meinung nach von Ihren Mitbewerbern ab?

A.N. Wir sind ein Familienunternehmen und arbeiten als solches. Wir haben viele langjährige Mitarbeiter, und dadurch bekommen unsere Kunden Kontinuität und hochwertige Dienstleistungen geboten.

S.M. Wir sind nicht nur ein Handelsunternehmen, sondern ein Familienunternehmen, das sich als Dienstleister sieht.

Das Einzigartige an Schachermayer ist das große und vielseitige Produktangebot.

Wie ich bereits erwähnte, haben wir 95.000 Artikel in unserem Webshop – von Werkzeugen, Beschlägen, Befestigungselementen, Türen Böden usw.; außerdem haben wir unser „Partnerportal“ sowie die „PuSCH-App“.

Was sind die größten Herausforderungen für Unternehmen im Jahr 2015?

A.N. Wir wollen Mehrwert schaffen, indem wir parallel zu unseren Produkten zusätzliche Dienstleistungen anbieten.

Der Export wird uns, aufgrund bürokratischer Hürden in einige Ländern, herausfordern.

S.M. Die meiner Meinung nach größte zukünftige Herausforderung ist der schnelle technologische Wandel. Wir müssen kreative und schnell Lösungen anbieten, um nicht den Anschluss am Markt und zu unseren Partnern zu verlieren.

Welche Prognosen stellen Sie zu Möbeltrends am europäischen Markt für 2015 und 2016?

S.M. Ich denke, dass zukünftig auch bei Möbeln immer mehr eine Personalisierung stattfinden wird – Stichwort „mass customization“. Individualität und kreative Lösungen werden in den nächsten Jahren vermehrt gefragt sein.

https://webshop.schachermayer.com

Sue Witkowski

Frische Ideen. Innovatives Design.

Author: Sue Witkowski, Marketing services manager


12th Dec 2014


Das ist der Titel des neuesten Accuride-Videos.

In dem Video wird erzählt, wie unsere Produktentwicklungsteams neue Ideen kreieren und diese dann vom Reißbrett über Prototypentests bis hin zu fertigen Produkten für eine Vielzahl unterschiedlichster Anwendungen und Märkte entwickeln.

Darüber hinaus ist auch ein Begleitheft in englischer und deutscher Sprache erhältlich. Schicken Sie uns eine E-Mail mit Ihren Angaben, um ein Exemplar zu erhalten.

marketingeurope@accuride.com

What.How.When.

Beabsichtigen Sie, eine Auszugsschiene zu kaufen, zu montieren oder zu verwenden?
Dann ist unser „Was? Wie? Wann?“ Leitfaden für kugelgelagerte Auszugsschienen alles, was Sie brauchen.

Fallstudien...

Ausfahrbare Rampe für „Rollstuhltransportrad“

Das Cargobike wurde so konzipiert, dass ein Rollstuhlfahrer das Gefühl des Radfahrens genießen kann. Der Hersteller erkannte, dass eine...

> Weiterlesen

Ausfahrbare Rampe für „Rollstuhltransportrad“


News & Blog Sign Up

Bleiben Sie mit unserem E-Mail-Newsletter mit den neuesten Informationen zu Produkten und Projekten auf dem Laufenden.