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Emissionen und hohe Stromkosten durch Pyrolysebacköfen?

Vor- und Nachteile unter der Lupe

Eingebrannte Essensreste aus dem Inneren des Backofens zu entfernen ist eine lästige und zeitaufwändige Angelegenheit. Selbstreinigende Backöfen sind daher ähnlich wie Staubsaugerroboter für jeden Putzmuffel die perfekte Erlösung. Doch viele Hobbyköche und Küchenfans hegen noch Vorbehalte gegenüber Pyrolysebacköfen. Höchste Zeit, die häufigsten Bedenken einmal gründlich unter die Lupe zu nehmen.

 

Muss ich mir Gedanken über Emissionen durch meinen Backofen machen?

„Vor der ersten Verwendung mindestens zwei Stunden ohne Inhalt laufen lassen.“ Das ist die erste Anweisung, die frisch gebackene Ofenbesitzer mit ihrem neuen Gerät befolgen sollten. Bei der ersten Inbetriebnahme wird dann auch offensichtlich warum. Das neue Gerät gibt unangenehme Gerüche ab. Der Raum muss gut durchlüftet werden, damit der Gestank möglichst schnell wieder verschwindet. Hervorgerufen werden die unangenehmen Gerüche durch Ausdünstungen der Teile, die im Backofen verbaut sind. Bei der ersten Inbetriebnahme entstehen Stoffe, die durch z.B. Rückstände auf den Bauteilen, wie Schmierfette, freigesetzt und von uns eingeatmet werden. Was viele nicht wissen: auch bei der späteren Verwendung des Ofens werden noch Emissionen durch die Bauteile abgegeben. Doch das muss nicht der Fall sein. Mittlerweile gibt es schon spezielle Ausstattung für das Innere des Backofens, wie beispielsweise die Teleskopschiene Fullpyro von Accuride, die nach der initialen Inbetriebnahme nachweisbar keine Emissionen mehr freisetzt.

 

Stromfresser Pyrolyse?

Bei der Pyrolyse ist der Backofen eineinhalb bis zwei Stunden in Betrieb. Viele Nutzer haben noch immer bedenken, dass dabei sehr viel Strom benötigt wird und sich die Pyrolyse negativ auf die Stromkosten niederschlägt. Dabei sind Pyrolysebacköfen sehr gut isoliert, speichern die Hitze effizient im Innern des Backofens und verbrauchen durch diesen Grund bereits bei der Verwendung weniger Strom als herkömmliche Backöfen. Auch gibt es mittlerweile schon Modelle, mit denen eine verkürzte Pyrolyse möglich ist, indem durch Sensoren die vorhandenen Rauchgase oder mittels „Eco-Analyse“ der Verschmutzungsgrad ermittelt werden.

Unter Umweltaspekten ist eine natürliche Reinigung mit Hitze wesentlich gesünder als mit chemischen Backofenreinigern, die Rückstände hinterlassen können. Außerdem fallen keine Extrakosten durch den Kauf zusätzlicher Reinigungsmittel an.

Die Reinigung des Backofens ist zudem nicht jede Woche notwendig, sondern nur einmal im Monat oder gar noch seltener. Je nach Häufigkeit der Benutzung und dem Grad der Verschmutzung reicht es sogar aus, den Ofen nur zwei bis drei Mal pro Jahr zu reinigen.

 

Können die heißen Temperaturen während der Pyrolyse für mich gefährlich werden?

Bereits als Kind werden wir von unseren Eltern vor Hitze und offenem Feuer gewarnt. „Fass nicht auf die Herdplatte“ oder „mit Feuer spielt man nicht“ sind Grundregeln, die wir später auch unseren eigenen Kindern immer wieder einschärfen, um Unfälle zu vermeiden.

Bedenken gegenüber Pyrolysebacköfen, die während des Reinigungsvorgangs Temperaturen von bis zu 500 Grad Celsius entwickeln, sind daher mehr als verständlich – insbesondere dann, wenn kleine Kinder im Haus sind. Groß ist die Sorge, dass der Nachwuchs unbemerkt den Backofen während des Pyrolysevorgangs öffnen könnte und sich dabei schwere Verbrennungen zuzieht.

Um Unfälle zu vermeiden, sind die Pyrolysebacköfen jedoch von den Herstellern bereits mit einer automatischen Sperre versehen, die die Backofentür fest verriegelt, sobald der Pyrolysevorgang beginnt. Durch die gute Isolierung bleibt zudem auch die Ofenklappe kühler als im Vergleich zu herkömmlichen Backöfen, so dass kleine Kinder sich nicht gleich verbrennen, wenn sie mit ihren Händen an die Ofentür fassen. Außerdem sind auch angrenzenden Küchenteile und -geräte wie Schränke und Schubladen oder Herde und Mikrowellen bestens vor Hitze geschützt. Ihnen und Ihrer Familie kann also während der großen Hitzeentwicklung des Pyrolysevorganges nichts passieren.

 

 

Muss ich Zubehörteile mühsam separat von Hand reinigen?

Zu einem vollausgestatteten Backofen gehören auch Innenteile wie Backblech, Rost oder ausziehbare Schienen, durch die auch schwere Speisen leicht aus dem Backofen herausgezogen werden können, um möglichst leicht an das Essen heranzukommen. Aber wie sieht es mit diesen Zubehörteilen während der Pyrolyse aus? Überstehen sie die extrem hohen Temperaturen oder müssen sie vor dem Reinigungsprogramm entfernt werden? Wer schon beim Kauf darauf achtet, hat es später leicht. Denn es gibt bereits Produkte, die bei der Pyrolyse im Backofen verbleiben und direkt mitgereinigt werden. So ersparen Sie sich lästiges Schrubben per Hand. Die Fullpyro von Accuride beispielsweise wird bei der Pyrolyse direkt im Ofen mitgereinigt. Wenn Sie keinen Pyrolysevorgang starten wollen, können Sie die Fullpyro aber auch direkt in der Spülmaschine reinigen. Weder Wasser noch Hitze schaden ihr. Und das Beste: Sie müssen nicht mehr schrubben!

 

Sind Pyrolysebacköfen teuer?

Ein Pyrolysebackofen hat also viele Vorteile – mehr als so manch einer glaubt. Dass dem so ist, zeigt sich in anderen Ländern, wie zum Beispiel in Frankreich, in denen viel und gerne gekocht und gebacken wird. Dort sind Pyrolysebacköfen bereits seit längerer Zeit Standard in den Küchen der meisten Haushalte.

Pyrolysebacköfen sind in den letzten Jahren im Anschaffungspreis auch in Deutschland gesunken und viel erschwinglicher als noch vor einigen Jahren. Vor dem Hintergrund der vielen Vorteile wie der geringeren Emissionsbelastung, der Umweltfreundlichkeit, Energieeffizienz und Sicherheit und dem Fakt, dass der Pyrolysebackofen langwieriges Backofenschrubben erspart, ist die Anschaffung eines Pyrolysebackofens sicher eine Überlegung wert.

 

Haben Sie Fragen zu Schienenzubehör für Ihren Pyrolyse-Backofen? Kontaktieren Sie uns. Wir helfen Ihnen gerne weiter!

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