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3rd Sep 2013


In den letzten Monaten gehörte ich einem betriebsinternen Team an, das sich unsere Fähigkeit betrachtete, das Unternehmen im Katastrophenfall wieder in Gang zu bekommen.

Wir hatten schon immer einen Plan, dachten aber, dass eine Überprüfung nicht schaden könnte, und wollten uns auf die Geschäftsfortführung anstelle der reinen Notfallwiederherstellung („Disaster Recovery“) konzentrieren.

Im Rahmen eines derartigen Projekts denkt man sorgfältig darüber nach, wie das Unternehmen arbeitet – insbesondere über die Abhängigkeit von den IT-Systemen. Außerdem muss die Gewissheit bestehen, dass auch weiterhin Kunden bedient bzw. Zulieferer bezahlt werden und Mitarbeiter Ihre Löhne und Gehälter bekommen.

Dieses Projekt hat sich wirklich gelohnt. Wie betrachteten uns die Risiken und stellten sicher, dass wir in ganz Europa abgesichert sind und einen Geschäftskontinuitätsplan haben, der auch funktioniert.
Ich bin immer darauf bedacht, gute Ideen zu vermitteln, und werde hier einige Anhaltspunkte zur Aufstellung eines derartigen Plans aufführen.

Wie wird ein Geschäftskontinuitätsprojekt eingeleitet?

Die ersten Schritte bestehen darin, über mögliche Katastrophen nachzudenken, zu denen es kommen könnte, und das Risiko für das Unternehmen zu analysieren.

Nicht jede Katastrophe wirkt sich auf jeden Bereich eines Geschäfts aus. Daher wird mit diesem wichtigen ersten Schritt sichergestellt, dass die Wiederanlaufpläne zweckmäßig sind.

Betrachten Sie sich beispielsweise diese möglichen Ereignisse; jedes von ihnen erfordert unterschiedliche geplante Maßnahmen:

• Beschädigung der Computing- und Netzwerkressource
• schlechtes Wetter, das die Lieferkette zum Stopp bringt
• ein Grippeausbruch unter Ihren Mitarbeitern
• durch Überschwemmung beschädigter Bestand
• Stromausfall
• stark erschwerter Zugang zum Standort

Sobald Sie die wahrscheinlichen Risiken identifiziert haben, können Sie entsprechend zu planen beginnen. Das Ziel dabei ist, die jeweilige Krise zu meistern, bevor sie zur Katastrophe wird. Dies ist der Kern der ‚Geschäftskontinuität’, im Gegensatz zur reinen Notfallwiederherstellung.

Bewertung der Auswirkung

• mögliche Vorfälle und Ausgänge
• Wahrscheinlichkeitsbewertung
• potenzieller Auswirkungsgrad

Ausarbeitung des Plans

• unmittelbare Nachwirkungen
• welche kritischen Funktionen müssen – in welcher Reihenfolge – wiederaufgenommen werden?
• Identifizierung der Hauptakteure und -aufgaben – ‚wer macht was?’
• Kunden – sicherstellen, dass man eine Kontaktliste hat, man weiß, was ihnen mitgeteilt wird und von wem die Mitteilung kommt
• nicht etwa die Zulieferer vergessen
• das zuständige Wachunternehmen und die Feuerwehr einbeziehen
• Gegenseitigkeitsvereinbarungen mit anderen örtlichen Unternehmen treffen

Prüfung des Plans

• hierbei könnte es sich um einen Schreibtischtest oder etwas Umfangreicheres handeln, wie z.B. ein Streßtest.
• den Plan regelmäßig auditieren

Schulung/Kommunikation

• Mitarbeiterschulung
• Dokumentation

Pflege des Plans

• eine hierfür zuständige Person ernennen

Geschäftskontinuität – Checkliste

• Projektleiter Geschäftskontinuität: Name und Kontaktangaben
• Team, das die grundlegenden Entscheidungen trifft
• Kontaktangaben, mit deren Hilfe das Team zusammengeführt werden kann
• Nominierte Leitstelle als Treffpunkt
• Identifizierung der geschäftskritischen Prozesse und der zu ihrer Fortführung notwendigen Ressourcen
• Allgemeiner Ressourcenbedarf, zum Beispiel IT-Hardware und -Software, Telekommunikation
• Einzelheiten dazu, wie eine Wiederherstellung in Phasen unterteilt würde
• Rufumleitungsmodalitäten
• Notrufnummer, über die die Mitarbeiter sich aktuell informieren können
• Kontaktangaben für interne und externe Stellen, die die Wiederherstellung unterstützen können
• Angaben zu Versorgungsunternehmen
• Adresse des Recovery-Standortes
• Inhalt und Aufbewahrungsort eines Katastrophenpaketes
• Liste der wichtigsten Kunden, Zulieferer und Drittparteien mit ihren Kontaktangaben
• Umfassende Kaskadenliste für das Team
• Sicherstellung von Computerdaten und allen kritischen Papieraufzeichnungen (standortfern)
• Netzwerkdiagramme, Gebäudepläne und andere technische Informationen
• Maßnahmen, die bei einem Vorfall zu ergreifen sind – z. B. Evakuierung von Mitarbeitern

Es stehen viele Ressourcen zur Verfügung. Als Beispiele seien Ihre Feuerwehr, Handelskammer oder Versicherungsgesellschaft genannt. Wenn Sie in einem Gewerbegebiet ansässig sind, gibt es möglicherweise eine Arbeitsgemeinschaft oder Verwaltungsgesellschaft, die Ihnen behilflich sein kann.

Hoffentlich müssen wir dies nie im Ernstfall testen.

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